Leica X1 integriert APS-C-Sensor in Kompaktkamera

X1 setzt auf ein Festbrennweitenobjektiv

Leica hat mit der X1 eine Kompaktkamera vorgestellt, die mit einem besonders großen Sensor ausgestattet ist. Normalerweise werden Sensoren dieser Größe nur in digitalen Spiegelreflexkameras genutzt.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Leica X1 fällt auch wegen ihrer Metallbauweise aus dem Rahmen. Die Gehäuseoberseite und -unterseite sind aus Aluminium, das Chassis aus einer Magnesiumlegierung und die Drehrädchen wiederum aus Aluminium gefertigt.

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Der CMOS-Sensor der Leica X1 misst 23,6 x 15,7 mm und erreicht eine Auflösung von 12,2 Megapixeln. Er erreicht damit die Größe des APS-C-Formats, das in Spiegelreflexkameras häufig eingesetzt wird. Auch Sigma setzt in einer Kompaktkamera einen APS-C-Sensor ein, der jedoch mit 20,7 x 13,8 mm etwas kleiner als der aus Leicas Kamera ist.

Kamera mit Festbrennweitenobjektiv

Das eingebaute Festbrennweitenobjektiv mit einer Brennweite von 24 mm ist mit einem Autofokus ausgestattet. Durch das Sensorformat ergibt sich umgerechnet eine Kleinbildbrennweite von 35 mm.

Zur Kamerasteuerung und der Bildbetrachtung ist ein 2,7 Zoll großes Display eingebaut, das auf eine Auflösung von 230.000 Bildpunkten kommt. Auf Wunsch werden statt eines Einzelbildes auch 16 Miniaturansichten der Fotos eingeblendet.

Die Anfangsblendenöffnung des Objektivs liegt bei F2,8. Eine optische Bildstabilisierung soll auch bei langen Belichtungszeiten unverwackelte Bilder ermöglichen. Die Belichtungszeiten reichen von 1/2.000 bis 30 Sekunden.

Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 3.200. Leica hat bei der X1 sowohl eine Programmautomatik als auch eine Zeit- und Blendenvorwahl sowie einen rein manuellen Modus realisiert.

Der eingebaute Blitz wird mit einem kleinen Türmchen aus dem Gehäuse gefahren. Über den Blitzschuh können externe Blitze angeschlossen werden. Offiziell können die Leica-Blitze SF 24D und SF 58 an die X1 angeschlossen werden. Inwieweit auch alternative Blitze daran betrieben werden, ist derzeit noch offen.

Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei drei Fotos pro Sekunde. Die Bilder werden wahlweise im JPEG-Format oder als DNGs (Digital Negative) im Rohdatenformat gespeichert. Im Paket ist Adobe Photoshop Lightroom enthalten.

Neben einem optischen Aufstecksucher werden ein zusätzlicher Handgriff und Ledertaschen für die Kamera als Zubehör angeboten. Das Display kann bei eingestecktem Sucher abgeschaltet werden. Die erfolgreiche Fokussierung wird dann über ein LED signalisiert.

Die X1 speichert auf SD-(HC-)Karten und ist mit einem USB-2.0- und einem HDMI- Anschluss ausgestattet. Das Gehäuse misst 60 x 124 x 32 mm und wiegt rund 290 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt über einen Lithium-Ionen-Akku.

Die Leica X1 soll ab Januar 2010 für 1.550 Euro in den Handel kommen. Für den Aufstecksucher fallen weitere 280 Euro an.

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Ricardo 3 10. Sep 2009

Ein großer Sensor allein macht eine Kamera nicht aus. WO bleibt die Lichtstärke und ein...

Venki 10. Sep 2009

Yup - ich habe bei den Schleuderpreisen auf eBay auch eine DP1 gekauft - und...

Stotheizzo 10. Sep 2009

Beitrag lesen würde schon reichen. Ober- und Unterseite Alu der Rest Magnesium. Das...

Auslacher 10. Sep 2009

Nein, es ging nur um den "Bedarf" nach solchen Kameras. In den kommenden Tagen haben wir...

Dich_Auslacher 10. Sep 2009

"Im Frühjahr 2005 machte Leica Camera AG wegen unsicherer finanzieller Lage...



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