Abo
  • Services:

Nüvi 1690: Navigationsgerät mit Internet in ganz Europa

Mobiler Internetzugang wird über Nülink-Dienste realisiert

Mit dem Nüvi 1690 zeigt Garmin das erste Navigationsgerät des Herstellers, das mit mobilem Internet ausgerüstet ist. Die Internetdienste vereint der Sammelbegriff Nülink. Im ersten Jahr kann das mobile Internet auf dem Nüvi 1690 in Europa gratis genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Rahmen von Nülink stehen dem Anwender eine Reihe von Diensten zur Verfügung, die mit aktuellen Daten aus dem Internet arbeiten. Vor allem gehört dazu die lokale Suche von Google. Dabei kennen die Garmin-Geräte bereits eine große Auswahl an Kategorien, so dass der Nutzer nur selten selbst Suchbegriffe eintippen muss. So lassen sich bequem Tankstellen, Geldautomaten, Restaurants, Hotels, Apotheken, Geschäfte und mehr via Googles Maps finden.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Weissach
  2. TÜV SÜD Gruppe, München

Falls die vorgegebenen Kategorien den gesuchten Bereich nicht abdecken, ist auch eine Eingabe beliebiger Suchergebnisse über die Bildschirmtastatur möglich. In den Suchergebnissen findet sich üblicherweise die Geschäftsadresse sowie die Rufnummer zu dem Suchtreffer, so dass der Nutzer sich direkt dorthin navigieren lassen oder dort anrufen kann.

Zu Adressen im Telefonbuch navigieren

Als weitere standortbezogene Dienste liefert das Gerät über das Internet aktuelle Verkehrs- und Wetterinformationen, einen Währungsumrechner, Informationen zu Radarkontrollen sowie Ankunfts- und Abflugzeiten. Aber auch eine Suche im Onlinetelefonbuch ist über Nülink möglich, um Personen zu finden und sich direkt zu deren Adressen navigieren zu lassen. Mit diesen Diensten will Garmin dem Nutzer alle relevanten Informationen an die Hand geben, die bei Reisen benötigt werden. Ein Internetbrowser ist nicht vorhanden.

Der Nülink-Dienst steht europaweit zur Verfügung, so dass der Nutzer auf Reisen nicht darauf verzichten muss. Damit unterscheidet er sich von Tomtoms Live-Dienst, der vor einem Jahr vorgestellt wurde und nur innerhalb Deutschlands genutzt werden kann. Mit welchem Netzbetreiber Garmin hier zusammenarbeitet, wollte der Hersteller auf Nachfrage nicht sagen. Es ist zu erwarten, dass diese Information in den nächsten Tagen nachgereicht wird.

Keine Infos zu Kraftstoffpreisen in Deutschland

Zum Leistungsumfang von Nülink gehören auch Informationen zu Kraftstoffpreisen sowie die Integration des sozialen Netzwerks Ciao. Diese beiden Funktionen werden für deutsche Kunden allerdings nicht angeboten. Bei Ciao sieht Garmin rechtliche Probleme und bei Informationen zu Kraftstoffpreisen fehlt bislang ein Partner, der verlässliche Informationen liefern kann.

Bedient wird das Nüvi 1690 über den 4,3 Zoll großen Touchscreen. Die Navigationssoftware ist mit einem Fahrspuhrassistenten, Text-to-Speech und der Integration von City-Xplorer-Karten versehen. Vorinstalliert ist Kartenmaterial für Europa. Die Funktion Ecoroute beobachtet die Fahrweise des Nutzers und kann dann Strecken vorschlagen, auf denen ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch erzielt wird. Über die integrierte Bluetooth-Funktion kann das Navigationsgerät auch als Freisprecheinrichtung mit Mobiltelefonen verwendet werden.

Garmin will das Nüvi 1690 im vierten Quartal 2009 zum Preis von 400 Euro mit Kartenmaterial für 41 Länder in Europa auf den Markt bringen. Im Gerätepreis kann der Dienst Nülink für ein Jahr ohne weitere Kosten innerhalb Europas verwendet werden. Nach Ablauf dieses Jahres kann der Dienst für eine Jahresgebühr von 79 Euro weitere zwölf Monate genutzt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  2. 915€ + Versand
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

s-bot 08. Sep 2009

Hi, - TomTom Live ist nicht nur in Deutschland, sondern allen Ländern aktiv, wo es halt...


Folgen Sie uns
       


i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch)

Der nächste Schritt steht an: Der französische Verkehrsbetrieb plant einen Test mit einem autonom fahenden Bus. Er soll Anfang 2020 in einer französischen Großstadt im normalen Verkehr fahren.

i-Cristal autonomer Bus - Interview (englisch) Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

    •  /