• IT-Karriere:
  • Services:

Internetwetten: Staatliches Monopol ist zulässig

Bwin erleidet Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof

Der Europäische Gerichtshof hat das staatliche Glücksspielmonopol im Internet gestärkt. Der Onlinewettanbieter Bwin hat eine Klage gegen ein Verbot in Portugal verloren.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dürfen Monopole bei Onlinesportwetten unterhalten. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH). Die Fußball-Liga Portugals (Liga Portuguesa de Futebol Profissional) und der Wettanbieter Bwin hatten Klage eingereicht. Um Straftaten zu verhindern, sei eine Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit "aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt", so das Urteil. Santa Casa, das portugiesische Monopolunternehmen für Onlinelotterien, Lottospiele und Sportwetten, wurde damit für rechtmäßig erklärt.

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. GK Software SE, Köln, Jena, Schöneck/Vogtland, Sankt Ingbert

Der Sektor der Onlineglücksspiele sei in der Gemeinschaft nicht harmonisiert, so die Richter. Auch wenn ein Unternehmen wie Bwin diese Dienstleistungen in einem Mitgliedsstaat anbiete, stelle dies keine Garantie für andere EU-Staaten dar, dass der "Schutz der nationalen Verbraucher vor den Gefahren des Betrugs und anderer Straftaten" gewährleistet werden könne.

"Außerdem bergen die Glücksspiele über das Internet, verglichen mit den herkömmlichen Glücksspielmärkten, wegen des fehlenden unmittelbaren Kontaktes zwischen dem Verbraucher und dem Anbieter anders geartete und größere Gefahren in sich, dass die Verbraucher eventuell von den Anbietern betrogen werden", heißt es in der Urteilsbegründung. Bwin hat seinen Sitz in Gibraltar, wo es kein staatliches Glücksspielmonopol gibt.

Der Europäische Gerichtshof übersehe, dass seriöse private Anbieter Spiele im Internet genauso kontrollieren können wie staatliche Monopole, erklärte Bwin. Das Medium Internet könne Betrugsbekämpfung und Sicherheitsstandards auf höchstem Niveau bieten.

Auch der IT-Branchenverband Bitkom bezeichnete das Urteil als enttäuschend. "Gerade im Web ist ein Verbot privater Anbieter nicht länger haltbar", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Erforderlich sei, klare Regeln für einen freien Glücksspielmarkt festzulegen, zusammen mit der nötigen Gefahrenprävention, kommentierte Rohleder. Im kommenden Jahr nimmt der Europäische Gerichtshof explizit zum deutschen Staatsmonopol in dem Bereich Stellung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 53,99€
  2. (-10%) 22,49€
  3. 4,99€

Stefan222 14. Jun 2010

Ein Witz, soviele Internetuser sind bei Bwin und Co angemeldet, wenn die Sportwetten...

selbstschuldwer... 17. Sep 2009

Wenn Glücksspiel und Wetten nur staatlich möglich sind, fließen die Gewinne wenigstens in...

tja 08. Sep 2009

Tja, so ist das... Red mal mit nem durschnittlichen Amerikaner (vielleicht eher in den...

Back High, Lay Low 08. Sep 2009

kT = kleiner Text

Kai B. 08. Sep 2009

LOL


Folgen Sie uns
       


Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom

Wetter, Allgemeinwissen, sächsische Aussprache - wir haben den Magenta-Assistenten gegen Alexa antreten lassen.

Hallo Magenta und Alexa auf dem Smart Speaker der Telekom Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs

Wunderschöne Abenteuer in einer Fantasywelt bietet das Mobile Game Inmost, Verkehrsplanung auf mobilen Endgeräten gibt's in Mini Motorways - und mit The Swords of Ditto mehr als eine Hommage an The Legend of Zelda für unterwegs.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  2. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs
  3. Dr. Mario World im Test Spielspaß für Privatpatienten

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /