Fujifilm: 3D-Fotos ab Ende September 2009 in Deutschland

3D-Abzüge schickt Fujifilm für rund 5 Euro aus Japan

Fujifilm zeigt auf der IFA seine 3D-Kamera Finepix Real 3D, die Ende September beziehungsweise Anfang Oktober 2009 hierzulande auf den Markt kommen soll. In Japan wird sie bereits verkauft. 3D-Abzüge der Fotos liefert Fujifilm ebenfalls.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Finepix Real 3D W1 ist die erste 3D-Kamera vom Fujifilm und soll nur der Auftakt für eine ganze Reihe von 3D-Produkten und -Diensten sein. So können Nutzer auch 3D-Abzüge ihrer Fotos bei Fujifilm bestellen und im November soll ein 3D-Display folgen, das ohne zusätzliche Brille genutzt werden kann.

 

Stellenmarkt
  1. Ingenieur Validierung & Verifikation für mechatronische Fahrwerkaktuatoren (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Solution Engineer Contract Lifecycle Management (CLM) (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
Detailsuche

Die Kamera verfügt über zwei Objektive, zwei Sensoren mit je 10 Megapixeln und zwei Bildprozessoren, um dreidimensional wirkende Bilder einzufangen. Der "RP Processor 3D" synchronisiert die Bilddaten der beiden CCD-Sensoren und erstellt daraus direkt ein einzelnes Bild, das die Kamera auch direkt auf ihrem integrierten 3D-Display mit 2,8 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 230.000 Pixeln zeigt. Das gilt sowohl für Fotos als auch Videoaufnahmen.

Gespeichert wird auf SD-(HC-)Karten, wobei die Kamera selbst über 42 MByte Speicher verfügt. Ohne Akku und Speicherkarte wiegt die 123,6 x 68 x 25,6 mm messende Kamera rund 260 Gramm.

Fujifilm setzt zur 3D-Darstellung ein Modul zur Kontrolle der Lichtrichtung im LCD ein, das dem linken und rechten Auge unterschiedliches Licht und damit unterschiedliche Bilder zeigt. So kann auf zusätzliche Hilfsmittel wie spezielle Brillen verzichtet werden. Allerdings fällt die 3D-Darstellung nicht sehr spektakulär aus.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.08.2022, virtuell
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.05.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Dreidimensionale Videos nimmt die Finepix Real 3D in einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde auf.

Die 3D-Fotos speichert die Finepix Real 3D in Form zweier Jpeg-Dateien in einem MPO-Container, bei Videos werden zwei Videospuren in einem AVI-Container abgelegt. Das Material soll sich mit diversen Tools leicht umwandeln lassen, so dass es auch mit anderer 3D-Technik wie Shutter- oder Rot-Grün-Brillen betrachtet werden kann.

3D-Abzüge der Fotos bietet Fujifilm für rund 5 Euro an. Verschickt werden diese aus Japan, wo die Kamera bereits verkauft wird.

Im November 2009 soll hierzulande mit dem Real 3D V1 dann auch ein 3D-Display folgen, das eine 3D-Darstellung ohne Hilfsmittel erlaubt. Es erreicht bei einer Diagonale von 8 Zoll eine 3D-Auflösung von 600 x 400 Pixeln, bei 3D-Inhalten 800 x 600 Pixel. Seine Helligkeit gibt Fujifilm mit 250 cd/qm an, die Leistungsaufnahme bei 3D-Darstellung mit 15 Watt.

In Deutschland soll die Finepix Real 3D ab Ende September beziehungsweise Anfang Oktober 2009 für 499 Euro verkauft werden. Allerdings geht Fujifilm schon jetzt davon aus, dass nicht ausreichend Geräte lieferbar sein werden. Die Nachfrage sei viel höher als vermutet, so Fujifilm. Das im November 2009 folgende Display soll 349 Euro kosten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Andy77 17. Okt 2009

FujiFilm ist nicht die einzige Firma die eine 3D Kamera auf den Markt bringt. Auf der...

Blair 10. Sep 2009

Nein bringt er nicht. Glaubs doch einfach. Das mit dem Ball war nur ein Scherz. Gibt...

ThadMiller 10. Sep 2009

Leider ist der Abstand zwischen den Linsen (etwa Augenabstand) zu gering... gruß Thad

Blair 10. Sep 2009

Ich kenne nur Wackelbilder, die so eine kleine Bewegungs-Animation darstellten. Aber...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Internetinfrastruktur
Chinas Digitale Seidenstraße

China baut weltweit Internetinfrastruktur und Datenzentren. Nicht nur für die Freiheit im Internet und Unternehmen aus Europa und den USA könnte das zur Bedrohung werden.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Internetinfrastruktur: Chinas Digitale Seidenstraße
Artikel
  1. Raspberry Pi: Besser gießen mit Raspi und Xiaomi-Pflanzensensor
    Raspberry Pi
    Besser gießen mit Raspi und Xiaomi-Pflanzensensor

    Wer keinen grünen Daumen hat, kann sich von Sensoren helfen lassen. Komfortabel sind sie aber erst, wenn die Daten automatisch ausgelesen werden.
    Eine Anleitung von Thomas Hahn

  2. Bundesländer: Umweltminister einig über Autobahn-Tempolimit
    Bundesländer
    Umweltminister einig über Autobahn-Tempolimit

    Die Landesumweltminister der Bundesländer haben sich einstimmig für ein Tempolimit auf Autobahnen ausgesprochen. Was fehlt, ist dessen Höhe.

  3. Activision Blizzard: Ausgewogene-Charakter-Tool sorgt für Diskussionen
    Activision Blizzard
    Ausgewogene-Charakter-Tool sorgt für Diskussionen

    Sexuelle Orientierung, ethnische Abstammung? Entwickler von Call of Duty und Overwatch können ein Werkzeug für mehr Vielfalt verwenden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 46% Rabatt auf Mäuse & Tastaturen • Grafikkarten günstig wie nie (u. a. RTX 3080Ti 12GB 1.285€) • Samsung SSD 1TB (PS5-komp.) günstig wie nie: 143,99€ • Microsoft Surface günstig wie nie • Jubiläumsangebote bei MediaMarkt • Bosch Prof. bis zu 53% günstiger[Werbung]
    •  /