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Ersteindruck von Nokias Netbook Booklet 3G

Booklet verzichtet auf Ethernet-Anschluss

Andere Erweiterungen lassen sich nur drahtlos einbinden, etwa via Bluetooth 2.1 oder WLAN. Beim drahtlosen Netzwerk setzt Nokia auch auf die Unterstützung des 802.11n-Entwurfs. Für den UMTS-Empfang sorgt ein Globetrotter MO40x von Option. In dem Prototyp funktionierte das Modem aber noch nicht richtig. Auf einen drahtgebundenen Netzwerkanschluss verzichtet Nokia übrigens ganz - bei Netbooks sehr ungewöhnlich.

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Bei der Software hat sich Nokia einiges einfallen lassen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Der Power-Knopf bietet eine ähnliche Funktion wie die Profilverwaltung bei Nokias Mobiltelefonen. Eine Betätigung des Ein-Aus-Schalters öffnet ein Menü, in dem der Nutzer entscheiden kann, in welchen Energiesparmodus das Gerät gefahren werden soll. Außerdem hat er die Wahl zwischen unterschiedlichen Akkueinstellungen.

Besonders nett ist die Möglichkeit, das Booklet mit dem Antippen auf das Gehäuse aufzuwecken. Nokia nutzt dafür den Beschleunigungssensor, der auch die Festplatte schützt. Natürlich geht das nur mit geöffnetem Netbook. Außerdem setzt Nokia ganz auf den Mobilfunk und über einen speziellen Nokia-Knopf erreicht der Nutzer eine SMS-Applikation, mit der sich Kurzmitteilungen versenden und verwalten lassen. Die Einwahlsoftware von Netzbetreibern kann meist auch mit Kurznachrichten umgehen. Außerdem liefern die Finnen das Gerät mit einem Nokia Maps Widget aus.

Für einen Vielschreiber ist die Tastatur das Wichtigste und hier enttäuscht Nokia nicht. Schnelles Schreiben funktionierte auf Anhieb. Einzig die Cursor-Tasten waren ungewohnt angeordnet. Hier muss ein ausführlicherer Test zeigen, wie schnell sich der Anwender daran gewöhnt. Vermutlich kommt der Nutzer nach einer Gewöhnungszeit gut damit zurecht.

Interessant wird, welche Akkulaufzeit das Gerät tatsächlich erreicht. Der 57-Wattstunden-Akku ist jedenfalls beeindruckend groß. Nokia verspricht eine generelle Akkulaufzeit von 12 Stunden. Vor allem die Zeit, in der das Netbook im Stand-by-Modus verweilen kann, dürfte recht hoch sein. Die Kombination aus Atom-CPU und dem US15W-Chipsatz lässt jedenfalls mit dem leider sehr dunklen Display auf lange Laufzeiten hoffen, die auch mit einem eingeschalteten UMTS-Modem erreichbar sein sollten.

Der Prototyp von Nokia ist noch kein fertiges Netbook. Ein Fazit kann nur schwer gezogen werden. Was Golem.de aber bisher sehen konnte, gefiel. Der Mobiltelefonspezialist hebt sich gut von der Netbook-Masse ab. Das Gehäuse, die Tastatur und die versprochene lange Akkulaufzeit sind Pluspunkte für Nokias Erstlingswerk. Wenn Nokia jetzt keinen Fehler in der Serie macht, dürfte das Netbook für viele Anwender interessant sein. Wenn Nokia die vorhandenen Schwachpunkte des Bildschirms ausbessert, könnte sich das Gerät sogar für Außendienste eignen.

Das Booklet 3G soll Ende Oktober oder Anfang November 2009 zu haben sein. Der Preis ohne Vertrag wird wohl bei 700 Euro liegen. Mit Vertrag soll sich dieser auf 200 bis 250 Euro reduzieren. Genaueres wird Nokia später bekanntgeben.

 Ersteindruck von Nokias Netbook Booklet 3G
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henryman 20. Okt 2009

Hallo aus Südungarn, Ich stehe vor dem Kauf eines Netbooks. Kann ich mit dem Netbook...

NIKB 13. Okt 2009

Mit Linux wird das erst recht nichts ;) Hat man z.B. an den Netbooks gesehen! Am Anfang...

NIKB 13. Okt 2009

Ich glaube schon, dass man in Deutschland High-Tech produzieren kann, Deutsche Hersteller...

sdfköjkkkk 11. Sep 2009

Das liegt aber in erster Linie an den schlechten Treibern. Mit guten Treibern wäre der...

as (Golem.de) 10. Sep 2009

Hallo, Es gibt zumindest keine einfachen Adapter: http://www.monoprice.com/products...


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