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Ersteindruck von Nokias Netbook Booklet 3G

Lüfterloses Gehäusedesign

Für die Kühlung eignet sich das Gehäuse offenbar auch, denn einen Lüfter besitzt das Gerät nicht. Auch der Displaydeckel wirkte sehr stabil. Einzig die Akkuhalterung des Prototyps war etwas wackelig. Der SD- und der SIM-Kartenschacht waren hingegen gut verarbeitet. Der SIM-Kartenschacht stellt zudem etwas Besonderes dar, denn er ist frei zugänglich. Selbst Geschäftskundennotebooks mit UMTS verstecken den SIM-Kartenschacht meist im Akkuschacht. Ohne den Rechner herunterzufahren, kann der Anwender bei schwer zugänglicher SIM-Karte diese also nicht tauschen. Das ist beim Nokia-Modell bequem möglich. So kann der Nutzer im Ausland etwa eine Prepaid-SIM-Karte des entsprechenden Landes nutzen, um hohe Roaminggebühren für die mobile Internetnutzung zu umgehen.

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Die Rechengeschwindgkeit war beim kurzen Antesten schwer zu beurteilen. Windows 7 fühlte sich flott an, trotz der 1,8-Zoll-Festplatte, die sich zudem nur 4.200-mal pro Minute dreht. Große Anwendungen, die häufig auf die Festplatte zugreifen, dürften also eine Qual sein. Die 3D-Fenster (Aero) von Windows 7 litten ein wenig unter der schwachen Chipsatzgrafik. Der PowerVR-Grafikkern des US15W ist nicht besonders schnell. Gegenüber einem GMA-950-Grafikkern bricht der PowerVR-Kern im 3D-Betrieb auf mehr als die Hälfte ein. Spiele spielt ein Anwender mit dieser Art von Netbook aber ohnehin kaum. Allerdings installierte Nokia noch einen Vorabbuild (7201) von Windows 7 und ein neuer Treiber war vermutlich auch nicht dabei.

Zwei Kritikpunkte könnten die Entscheidung für ein Booklet 3G schwer machen. Zum einen spiegelt das 10-Zoll-Display mit dafür angenehmen 1.280 x 720 Pixeln sehr stark, zum anderen ist die Hintergrundbeleuchtung nicht hell genug, um im Freien die Spiegelungen zu überdecken. Nokia hat sich leider dafür entschlossen, beim Booklet 3G eine zusätzliche Scheibe vor das Display zu platzieren. Hier muss der potenzielle Anwender hoffen, dass sich das bis zum Serienmodell ändert. Das Display passt einfach nicht in das Konzept des Booklet 3G. Mit UMTS-Modem und einem GPS-Empfänger ist es eigentlich für den Außeneinsatz prädestiniert. Lichtblick: Da das Netbook so klein ist, ist die passende Ausrichtung zur Sonne ab und an doch möglich. Außerdem lässt sich das Display sehr weit nach hinten klappen, ohne dass das ganze Gerät nach hinten kippt. Das ist vor allem in engen Flugzeugsitzen sehr praktisch.

Der mit 1 GByte knapp bemessene Arbeitsspeicher reicht für Windows 7 vermutlich aus. Im Test mit dem Release Candidate auf einem Netbook fühlte sich Microsofts neues Betriebssystem jedenfalls recht gut in der Bedienung an. Ob der Anwender den Arbeitsspeicher aufrüsten kann, konnte Nokia nicht sagen. Zumindest der Prototyp bot diese Möglichkeit nicht an. Unter dem Akku war leider kein RAM-Schacht auszumachen und Eingriffsmöglichkeiten unter der Tastatur gab es auch nicht.

Bei den Anschlüssen gibt sich Nokia modern. Für die Grafikausgabe gibt es einen HDMI-Ausgang. Via Adapter lassen sich so DVI-D-Monitore anschließen. DVI-A oder auch analoge Monitore funktionieren darüber nicht. Es gibt leider viele Projektoren, die noch immer auf analoge Anschlüsse setzen. Laut Nokia war für einen VGA-Anschluss kein Platz mehr im Gehäuse. Bei Präsentationen muss der Anwender die Infrastruktur des Präsentationsortes also kennen. Als Alternative kann aber eine USB-Grafikkarte genutzt werden. Nokia selbst will einen USB-VGA-Adapter mit anbieten. Ob dieser dem Gerät gleich beiliegt, konnte Nokia aber noch nicht sagen. Das Booklet bietet zwei USB-Anschlüsse links und einen auf der rechten Seite.

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henryman 20. Okt 2009

Hallo aus Südungarn, Ich stehe vor dem Kauf eines Netbooks. Kann ich mit dem Netbook...

NIKB 13. Okt 2009

Mit Linux wird das erst recht nichts ;) Hat man z.B. an den Netbooks gesehen! Am Anfang...

NIKB 13. Okt 2009

Ich glaube schon, dass man in Deutschland High-Tech produzieren kann, Deutsche Hersteller...

sdfköjkkkk 11. Sep 2009

Das liegt aber in erster Linie an den schlechten Treibern. Mit guten Treibern wäre der...

as (Golem.de) 10. Sep 2009

Hallo, Es gibt zumindest keine einfachen Adapter: http://www.monoprice.com/products...


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