45-Watt-Xeon erreicht im Turbo-Modus 3,2 GHz

1,3 GHz Taktfrequenzsteigerung im Turbo-Modus trotz niedriger Leistungsaufnahme

Intel hat die neuen Server- und Workstationprozessoren der 3400er-Serie mit vier Kernen vorgestellt. Sie sind mit den neuen Core i5 und i7 verwandt. Ein besonderer 3400er-Prozessor ist der L3426. Trotz einer niedrigen Leistungsaufnahme kann er kurzfristig hohe Taktfrequenzen erreichen.

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Intels Xeon L3426 ist ein Xeon mit besonders niedriger Leistungsaufnahme. Er passt in Mainboards mit dem Sockel LGA1156 und kann bis zu 32 GByte DDR3-Speicher auf zwei Kanälen ansteuern. Die Kühlung des Prozessors muss nur für eine Wärmeabgabe von 45 Watt ausgelegt sein. Die meisten anderen Xeons der 3400er-Serie sowie die Core i5- und i7-Prozessoren, die heute vorgestellt wurden, gehören in die 95-Watt-Klasse.

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Trotzdem kann sich der Xeon L3426 im Turbo-Modus auf 3,2 GHz übertakten, wenn die Temperatur dies zulässt. Kurzfristige Lastspitzen kann der Prozessor also gut ausgleichen. Weitere Leistungssteigerungen verspricht die Unterstützung von Hyperthreading. Sonst läuft der Vier-Kern-Prozessor mit 1,86 GHz. Die niedrige Taktfrequenz ist maßgeblich für die niedrige Leistungsaufnahme verantwortlich. Außerdem wurde die minimale Spannung von 0,70 auf 0,65 Volt reduziert.

Bei einer Abnahme von 1.000 Stück kostet der L3426 netto 284 US-Dollar. Er liegt damit preislich oberhalb eines Xeon X3450, der 241 US-Dollar kostet und ebenfalls heute neu vorgestellt wurde. Der X3450 kann bei Lastspitzen ebenfalls 3,2 GHz erreichen und wird im Normalfall mit 2,66 GHz getaktet. Dessen TDP liegt allerdings bei 95 Watt. Die anderen neuen Xeons der 3400er-Serie kosten zwischen 189 und 589 US-Dollar bei Taktfrequenzen zwischen 2,4 und 2,93 GHz. Das günstigste Modell unterstützt dabei als einziger Xeon-Neuling kein Hyperthreading.

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