Russland lässt Verfahren gegen Microsoft fallen
Kein Verstoß gegen Wettbewerbsregeln
Weil Microsoft Windows XP nicht mehr anbieten will, hatte die russische Wettbewerbsbehörde ein Verfahren gegen den Konzern eingeleitet. Verstöße wurden nicht gefunden, das Verfahren eingestellt.
Die russische Anti-Monopol-Kommission FAS stellt das im Juni dieses Jahres angestrengte Verfahren gegen Microsoft ein. Das teilte die FAS mit.
Vorwürfe, Microsoft habe trotz bestehender Nachfrage die Auslieferung des Betriebssystems Windows XP gestoppt und zwinge die Konsumenten so, das Nachfolgeprodukt Windows Vista zu kaufen, hätten sich nicht bestätigt. Ein Verstoß gegen das Gesetz zum Schutz der Konkurrenz sei nicht nachzuweisen, so die FAS. Auch an der Preispolitik von Microsoft habe man nichts auszusetzen gefunden.
Microsoft will nach FAS-Angaben Nutzern von Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium ein Downgrade auf Windows XP Home anbieten.
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