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Test: Core i5 und neuer i7 mit mehr Turbo und Sparmaßnahmen

Mehr Turbo, aber mit Drehzahlbegrenzer

Die verwendeten Intel-CPUs sind entweder die schnellsten Vertreter der jeweiligen Architektur (Core i7 975 mit 3,33 GHz, Core 2 Quad QX9770 mit 3,2 GHz) oder liegen mit ihrem Takt sehr nahe an dem der neuen Modelle. Der Core 2 Quad Q9400 mit 2,66 GHz entspricht mit einem OEM-Preis von 183 US-Dollar auch fast dem Core i5 750 mit 199 US-Dollar und ist gleich getaktet wie dessen nominale Taktfrequenz. Besonders interessant ist der Vergleich des Core i7 950, der zum Testzeitpunkt für OEMs noch 562 US-Dollar kostet, mit dem Core i7 870 für 555 US-Dollar.

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Eine Sonderstellung nimmt der QX9770 mit 3,2 GHz ein, den Intel schon lange abgekündigt hat - er war der schnellste Core 2 Quad, den es je gab. Von Intel lieferbar ist nur noch der Q9650 mit dem gleichen Penryn-Kern, er ist mit 3,0 GHz aber ein wenig langsamer. AMDs Phenom II X4 965 mit 3,4 GHz ist derzeit das schnellste Modell des Intel-Konkurrenten. Den Core i7 860 mit nominal 2,8 GHz konnte Intel noch nicht zur Verfügung stellen - dabei wäre er mit nur einer Taktstufe weniger für 285 US-Dollar aber nach der Papierform die interessanteste der neuen CPUs. Als Vertreter der Dual-Cores haben wir den Core 2 Duo E8500 mit 3,16 GHz vermessen.

Wie Intel seit dem Erscheinen des ersten Core i7 Golem.de mehrfach erklärte, sind die Ergebnisse der Nehalem-Prozessoren nicht immer mit unterschiedlichen Exemplaren desselben Modells reproduzierbar. Der Chiphersteller garantiert nur die nominale Taktfrequenz der CPU, ob und wie weit sie den Turbo-Boost zuschaltet, kontrolliert allein die Power Control Unit (PCU) im Prozessor, die Parameter wie Temperatur und Spannungen überwacht.

Bei einem halben Dutzend Prozessoren der Serie Core i7 900 war bisher zu beobachten, dass die CPUs auch unter Volllast wie bei Cinebench immer um eine Stufe von 133 MHz nach oben schalteten, auch bei stundenlangen Durchläufen. Unser Exemplar des Core i7 870 tat das nicht, es verharrte nach wenigen Sekunden bei 2,93 GHz. Dieses Verhalten war jedoch nur bei diesem Test und bei 3Mark Vantage zu beobachten. Der Core i5 750 lief auch bei diesen Tests konstant mit 2,8 GHz, also wieder eine Stufe schneller.

Bei den anderen Tests regeln alle CPUs ihren Takt dynamisch, um je nach Auslastung Energie zu sparen. Sämtliche Messungen wurden mehrfach wiederholt, grobe Ausreißer ergaben sich dabei nicht.

Die Erfahrungen mit dem Turbo-Boost der Lynnfield-CPUs legen den Verdacht nahe, dass Intel den Rahmen der PCU für die nun mit 95 Watt TDP angegebenen CPUs deutlich enger gesteckt hat als bei den Bloomfield-Prozessoren. Das ist im Sinne der Energieersparnis zu begrüßen, waren und sind die ersten Core i7 doch gemessen am Mehr der Rechenleistung Verschwender. Das dürfte aber nicht der einzige Beweggrund gewesen sein: Die nur noch halb so großen Kühler verbilligen die Materialkosten für die PC-Hersteller deutlich.

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Agamemnon 09. Sep 2009

Ich gähne nur noch, wenn "neue" Prozessoren vorgestellt werden, ich habe schon lange...

Leser 09. Sep 2009

Core i7 975 und 950 sind doch hier in den Benchmarks.

KARR 08. Sep 2009

"KITT ICH BRAUCH DICH!" Turbo-Boost!!!


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