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Test: Core i5 und neuer i7 mit mehr Turbo und Sparmaßnahmen

Testsysteme und Verfahren

Für diesen Test haben wir unsere Benchmarksuite aus den Messungen für den ersten Core i7 modernisiert und auf Windows Vista in der 64-Bit-Version umgesetzt. Sämtliche Ergebnisse sind damit nicht mit früheren Tests vergleichbar. Bedingt durch die drei Speicherkanäle des Core i7 900 ergeben sich für die anderen Mainboards mit ihren vier Speicherslots als gleich große Speichermenge als praxisnaher Wert nur 6 GByte. Diese setzen wir aus 2 x 2 GByte von Corsairs "Dominator"-Serie zusammen sowie zwei 1-GByte-DIMMs von Kingston. Auf den Core i7 900 laufen drei der Corsair-Riegel. Diese Mischbestückung lief auf allen Mainboards mit gleichen Timings von 8-8-8-22 bei effektiv 1.333 MHz stabil.

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Die Corsair-Speicher sind Vertreter der noch raren "Low-Voltage-DIMMs". Die Speicherhersteller meinen damit Bausteine, die auch bei den von Intel maximal spezifizierten 1,65 Volt für die Speicherkanäle noch hohe Taktfrequenzen erreichen - in diesem Fall bis zu 1.600 MHz effektiv. Für DDR-3 sind von der JEDEC eigentlich 1,5 Volt vorgesehen, und das nicht ohne Grund: Auf mehreren X58-Boards konnten wir beobachten, dass auch bei 1,65 Volt die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems jenseits von 1.066 MHz - die Intel für den Core i7 900 spezifiziert hat - um 10 bis 20 Watt anstieg. Da Intel für die Lynnfields maximal DDR3-1.333 empfiehlt, haben wir diesen Takt und die oben erwähnten Timings auf allen Mainboards eingestellt. Die Corsair-Speicher liefen aber auch mit 1.600 MHz bei Timings von 8-8-8-24 zu viert mit dann 8 GByte im DP55KG stabil. Maximal kann der Speichercontroller der Lynnfield 16 GByte ansprechen.

Als Mainboards für die Core i7 900 diente das Asus P6T Deluxe, die Core-2-Prozessoren liefen im Gigabyte X48T-DQ6 und der Phenom II X4 965 im Gigabyte MA790FXT-UDP. Außer Prozessor, Mainboard und Kühler waren für jeden Test alle anderen Komponenten identisch: Die von Kingston vertriebene Intel-SSD X25-M mit 80 GByte und aktueller Firmware lieferte Betriebssystem und Anwendungen, die zu verarbeitenden Daten eine Seagate Barracuda ES.2 mit 1 TByte. Als Grafikkarte kam AMDs Radeon HD 4870 X2 mit Catalyst 9.8 in der 64-Bit-Version zum Einsatz, als Netzteil das Dark Power Pro von BeQuiet mit 850 Watt.

PCMark Vantage und WinRar 3.9 haben wir in der 64-Bit-Version betrieben, nicht aber den Cinebench R10, da er auch für 32-Bit-Systeme und ebensolche Prozessoren noch als Vergleich dienen soll. Dieser Benchmark liefert in der 64-Bit-Version deutlich höhere Werte, die aber ähnlich gut skalieren wie die 32-Bit-Ergebnisse.

Windows Vista Ultimate in der 64-Bit-Version wurde mit Service Pack 2 betrieben, sämtliche leistungszehrende Hintergrunddienste wie die Datenträgerindizierung, Systemwiederherstellung oder das Media-Center wurden deaktiviert. Ein kurzer Versuch mit der endgültigen Fassung von Windows 7 zeigte, dass Intels Universaltreiber für dieses Betriebssystem und Vista alle Geräte richtig installieren.

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Agamemnon 09. Sep 2009

Ich gähne nur noch, wenn "neue" Prozessoren vorgestellt werden, ich habe schon lange...

Leser 09. Sep 2009

Core i7 975 und 950 sind doch hier in den Benchmarks.

KARR 08. Sep 2009

"KITT ICH BRAUCH DICH!" Turbo-Boost!!!


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