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Test: Core i5 und neuer i7 mit mehr Turbo und Sparmaßnahmen

Intel-Mainboards jetzt mit "Bling"

Dass Intel seine Mainboards seit der ersten Acht-Kern-Plattform "Skull Trail" mit Schädeln verziert, ist inzwischen bekannt. Dass nun auch absichtliche Schreibfehler wie "teh win" im BIOS stehen und der Schädel auf dem Mainboard bei Festplattenzugriffen rot glühende Augen blinken lassen kann, ist ein Novum. Doch nicht alles am "DP55KG", Codename "Kingsberg", ist Zierat wie das "Bling LED" genannte grellweiße Lämpchen. Wer es übrigens per BIOS nicht nur in einer von drei Stufen dimmt, sondern ganz abschaltet, spart im Stand-by-Modus (ACPI S3) rund 1 Watt Leistungsaufnahme.

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Die Ausstattung von Intels High-End-Board für die Lynnfields orientiert sich technisch an dem, was Hardwarefans und Übertakter heute als guten Standard erwarten - anders als das mager bestückte DX58SO (Smackover), das Intels erstes Core-i7-Board darstellte. An Dutzenden Parametern im BIOS des neuen DP55KG kann nun geschraubt werden, ein Einschalter direkt auf dem Board hilft beim Basteln - den Reset-Taster oder gar einen Knopf für das Löschen des CMOS-Speichers hat sich Intel aber gespart. Das muss der Anwender geradezu archaisch per Jumper vornehmen.

Intel will 'teh win'
Intel will 'teh win'
Doch nötig ist das nicht, wenn es nur um zu aggressive Werte für CPU- und Speicherparameter geht. Auf der Slotblende sitzt ein Taster, der sichere Werte einstellt, das Booten verhindert und beim nächsten Start direkt das BIOS aufruft. Das ist deutlich komfortabler als das herkömmliche "Clear CMOS", weil unter anderem das Boot-Laufwerk nicht verstellt wird. Allerdings ist der "Back to BIOS"-Taster auch eine hinterhältige Sabotagemöglichkeit, weil er auf der Rückseite des Rechners sitzt. Dort leuchtet er aber auch warnend rot, so dass schon ein Blick unter den Schreibtisch genügt, um herauszufinden, ob vielleicht ein Scherzbold sein Unwesen trieb.

Externe Anschlüsse des DP55KG
Externe Anschlüsse des DP55KG
Häufig brauchen wird man die drei Anschlüsse für Gehäuselüfter mit vierpoligem PWM-Kabel, weniger oft die acht USB-2.0-Ports und selten die acht SATA-Anschlüsse sowie die zwei eSATA-Ports gleichzeitig. Hoffentlich gar nicht nötig sind die POST-LEDs, die Fehler bei der Hardwareinitialisierung anzeigen. Rar sind auf Mainboards auch Bluetooth, UEFI-Support und ein optischer S/P-DIF-Eingang, ein ebensolcher Ausgang für Digitalton steht auch bereit. Welche Aufgaben allerdings der neunte USB-Port direkt auf dem Mainboard übernehmen soll, konnte auch Intel nicht erklären - er ist jedenfalls nicht für das gescheiterte Turbo-Memory mit USB-Sticks als Festplattencache gedacht, war immerhin noch zu erfahren. Denkbar wären hier beispielsweise Notfallsysteme zum Booten auf USB-Sticks oder Wasserkühlungen und interne USVs. Erst Mitte 2010 plant Intel mit dem Flash-Modul "Braidwood" einen neuen Cache auf dem Mainboard.

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Agamemnon 09. Sep 2009

Ich gähne nur noch, wenn "neue" Prozessoren vorgestellt werden, ich habe schon lange...

Leser 09. Sep 2009

Core i7 975 und 950 sind doch hier in den Benchmarks.

KARR 08. Sep 2009

"KITT ICH BRAUCH DICH!" Turbo-Boost!!!


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