Abo
  • Services:

Electronic Arts: Rechtsstreit wegen Boxern und Bankräubern

Spielekonzern von Sportvermarktern und Gangster-Nachfahren verklagt

Viel Feind, viel Ehr - aber auf diese Art von Anerkennung könnte EA wohl verzichten: Das Unternehmen ist von einem Sportvermarkter auf 15 Millionen US-Dollar verklagt worden. Auch die Nachfahren eines Bankräubers klagen - wegen Der Pate.

Artikel veröffentlicht am ,

Das amerikanische Unternehmen Fighters Inc. hat Electronic Arts in Los Angeles auf Zahlung von 15 Millionen US-Dollar verklagt. Der Sportvermarkter sagt, EA habe für das Boxspiel Fight Night Round 4 mit Boxern Einzelverträge über deren Verwendung abgeschlossen, obwohl Fighters Inc. die Rechte hält und sie angeblich exklusiv in Sammelverträgen vermarktet; dabei geht es auch um Größen wie Muhammad Ali oder Jack Johnson. Nach Auffassung von Fighters Inc. hat Electronic Arts wissentlich gegen Rechtsvereinbarungen verstoßen, um Geld zu sparen.

 

In einer weiteren Klage gegen EA geht es um das Spiel Der Pate. Electronic Arts hatte in Der Pate und Der Pate 2 eine "Dillinger Tommy Gun" und eine "Modern Dillinger" verwendet. Beide sind nach John Herbert Dillinger benannt, der in den 1930er Jahren einer der bekanntesten Bankräuber in den USA war - derzeit ist der Film Public Enemies in den Kinos zu sehen, in dem Johnny Depp als Dillinger auftritt. Wegen der Verwendung des Namens hat die von Nachfahren des Gangsters betriebene Vermarktungsfirma Dillinger LLC erst EA auf Zahlung von mehreren Millionen US-Dollar geklagt, inzwischen hat EA eine Gegenklage eingereicht, um die Pate-Spiele weiter verkaufen zu dürfen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,90€ (bei Zahlung mit Masterpass zusätzlich 25€ Rabatt mit Gutschein: SOMMER25) - Bestpreis!
  2. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  3. 49,97€ (Bestpreis!)

Nolan ra Sinjaria 08. Sep 2009

Die Rechte zur gewerblichen Nutzung des Namens und vermutlich auch Nachbildung der...

Siga9876 07. Sep 2009

Das man mit den Rechten nur die Rückzahlung der Schäden/Hinterbliebenen usw. mit Zins und...

Kivas 07. Sep 2009

...die Firma "Al Qaida INC.", die sich um die Rechte für die Vermarktung rund um Bin...

DerHengst 07. Sep 2009

"Wegen der Verwendung des Namens hat die von Nachfahren des Gangsters betriebene...

MJ-Pepsi 07. Sep 2009

Wer durch nutzloses Namedropping glänzen will soll dafür auch bezahlen. Ich brauche das...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /