Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Versatel und Gelsen-Net bringen 100-MBit/s-Internet ins Haus

FTTB für Eigenheimbesitzer im Ruhrgebiet. Versatel und Gelsen-Net wollen 200 Wohnungen in einer Neubausiedlung im Ruhrgebiet mit Glasfaseranschlüssen ( Fiber to the Building – FTTB ) und Bandbreiten von 100 MBit/s ausstatten.
/ Achim Sawall
23 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Ab 1. Oktober 2009 bekommen die Eigentümer des Gelsenkirchener Neubaugebiets "Wohnen am Bachlauf" ein Triple-Play-Angebot basierend auf "Fiber to the Building" (FTTB). Es beinhaltet eine Flatrate für Gespräche in das deutsche Festnetz, Kabel-TV und einen Internetzugang mit einer Bandbreite von 100 MBit/s im Downstream und 10 MBit/s im Upstream. Das gaben die Partner Versatel und der Glasfasernetzbetreiber Gelsen-Net bekannt.

In den vergangenen Wochen wurden die Glasfaserverbindungen unmittelbar in die Häuser verlegt. "Dieses Projekt ist für Versatel von großer strategischer Bedeutung und stellt einen wichtigen Schritt hin zu weiteren FTTx-Kooperationen mit Kommunen dar" , sagte Mahinde Abeynaike, Bereichsleiter Strategy und Corporate Development bei Versatel. 100 MBit/s sei die höchste Geschwindigkeit, die im Privatkundenbereich derzeit in Deutschland angeboten werde. Wie eine Versatel-Sprecherin Golem.de auf Anfrage sagte, stehen die Preise für das neue Glasfaserangebot noch nicht fest.

Gelsen-Net-Geschäftsführer Thomas Dettenberg geht davon aus, dass die bestehende Kooperation mit Versatel noch weiter ausgebaut wird. Der Regional-Carrier aus Nordrhein-Westfalen zählt nach eigenen Angaben 68.000 Kunden im Wirtschaftsraum Emscher-Lippe, die mit einem 274 km langen Glasfasernetz von 200 Beschäftigten versorgt würden. Die Firma gehört der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft, eine Tochter der Stadt Gelsenkirchen.


Relevante Themen