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Spieletest: Cursed Mountain - Todesgefahr in Tibet

Auch bei den Schockeffekten ist Cursed Mountain eher zurückhaltend. Auf der Packung prangt zwar die Bezeichnung Survival Horror und die spielerischen Parallelen zu Resident Evil sind teilweise frappierend - der Spieler läuft auch hier durch verlassene, unwirtliche Ortschaften und weiß nie, was ihn hinter der nächsten Tür erwartet. Trotzdem lebt Cursed Mountain eher vom Abenteuerflair als von der Gruselstimmung. Die Kämpfe sind kaum blutig, die Zwischensequenzen mit Standbildern unspektakulär, die Geister berechenbar. Spannung bezieht Cursed Mountain aus der clever gestrickten Story - den Entwicklern gelingt es meisterhaft, den Spieler mit der Zeit immer tiefer in die eigentümliche Bergwelt hineinzuziehen und ihn gespannt auf die Auflösung fiebern zu lassen.

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Die Bedienung per Nunchuk und Wiimote klappt die meiste Zeit relativ problemlos: Laufen funktioniert per Nunchuck, Schlagen und Zielen via Wiimote. Zudem gibt es einige Gesten, die im Spiel zum Einsatz kommen - etwa wenn ein Geist via Ritual besiegt wird. Hier sind dann allerdings teils mehrere Versuche notwendig. Wii Motion Plus wird nicht unterstützt, die Abfrage ist teils ungenau. Ein weiterer Kritikpunkt: Cursed Mountain hält sich mit Tipps und Hinweisen zurück. Zwar findet Eric im Spielverlauf zahlreiche Tagebucheinträge, zusätzlich gibt es Visionen und Rückblenden. Oft muss der Spieler dennoch Wege mehrfach zurücklegen oder Haus für Haus und Tür für Tür abklappern - um immer wieder festzustellen, dass nur etwa jede zehnte geöffnet werden kann.

Ähnlich zwiespältig präsentiert sich die Technik: Die Dörfer und Gegenden rund um den Himalaya sind stimmungsvoll eingefangen. Wird per Knopfdruck das dritte Auge aktiviert - eine Art magischer Blick -, erscheint die ganze Umgebung in Schwarz- und Grautönen und es schneit - äußerst atmosphärisch! Die Zwischensequenzen hingegen enttäuschen ebenso wie die stellenweise fehlende Sprachausgabe, vor allem beim Untersuchen von Objekten gibt es nur Untertitel.

Cursed Mountain ist nur für Nintendo Wii erhältlich und kostet etwa 50 Euro. Das Spiel hat eine USK-Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Cursed Mountain ist spannend, düster und atmosphärisch, allerdings nicht unbedingt technisch herausragend oder furchteinflößend. Spiele wie Resident Evil oder Silent Hill werden hier nicht in ihre Schranken verwiesen. Dank toller Story und viel Flair sollten Adventure- und Actionfreunde dennoch zugreifen - zumal gerade auf der Wii ähnliche Titel rar sind.

 Spieletest: Cursed Mountain - Todesgefahr in Tibet
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Treadmill 25. Sep 2010

Hab mir jetzt kurzentschlossen doch mal eine Wii besorgt ;) Cursed Mountain habe ich mal...

DexterF 08. Sep 2009

Und nen Bluetooth-Rucksack und ne Bluetooth-Zahnbürste :) (ne *Taschenlampe* wäre cool...)


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