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Domestic Trends: Wirtschaftsforschung à la Google

23 Indizes spiegeln Suchvolumen zu Branchen und Wirtschaftsthemen wider. Mit Domestic Trends will Google wirtschaftliche Entwicklungen anhand des Volumens thematisch passender Suchanfragen aufzeigen. Google hat aus den Daten 23 Indizes generiert, die Einblicke in die Entwicklung der jeweiligen Wirtschaftszweige erlauben.
/ Jens Ihlenfeld
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Wenn die Arbeitslosigkeit steigt, nehmen auch die Suchanfragen zu diesem Thema zu. So in etwa lässt sich die Grundidee von Google Domestic Trends(öffnet im neuen Fenster) beschreiben, aus denen Google 23 Indizes generiert hat. Diese zeigen das Suchvolumen in Googles Suchmaschine für verschiedene Branchen auf.

Startpunkt aller Indizes ist der 1. Januar 2004. Das Suchvolumen an diesem Tag hat Google mit 1 normiert und zeigt die Veränderungen anhand eines gleitenden 7-Tage-Mittelwerts. Jeder Index fasst dabei Suchanfragen zu bestimmten Themen zusammen.

Der bereits erwähnte Arbeitslosenindex(öffnet im neuen Fenster) stützt sich beispielsweise auf Suchanfragen nach "unemployment", "social security" und "unemployment benefits". Der Index für Luxusgüter(öffnet im neuen Fenster) umfasst Suchanfragen nach Begriffen wie Schmuck, Ringe, Diamanten und Juweliere. Letzterer verzeichnet regelmäßig im Dezember einen deutlichen Ausschlag, allerdings in den letzten beiden Jahren weniger deutlich.

Der US-Autokäufer-Index(öffnet im neuen Fenster) zeigt ebenfalls einen regelmäßigen Saisonverlauf, aber eine Zunahme der Suchanfragen um 40 Prozent zum Start der US-Abwrackprämie.

Die Daten lassen sich mit Aktienkursen und anderen Indizes vergleichen und auch als Tabelle herunterladen.


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