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Aufnahme von Microsofts Treiber in den Linux-Kernel fraglich

Greg Kroah-Hartman warnt vor Entfernung des Treibers

Ob die von Microsoft unter der GPL veröffentlichten Hyper-V-Treiber tatsächlich in den Linux-Kernel gelangen, ist derzeit ungewiss. Laut Greg Kroah-Hartman kümmert sich niemand um den Code.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Microsofts Hyper-V-Treiber befinden sich momentan im Staging-Zweig des Linux-Kernels. Hier wird an Treibern gearbeitet, bevor sie in den offiziellen Teil des Kernels gelangen. In Greg Kroah-Hartmans Bericht zum Staging-Zweig für den Linux-Kernel 2.6.32 tauchen auch Microsofts Treiber auf. Mit über 200 Patches sei es gelungen, den Code an den Kernel anzupassen, so Kroah-Hartman.

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Allerdings erreiche er nun keine der Microsoft-Entwickler mehr, seine E-Mails blieben unbeantwortet. Sollten sich die Entwickler nicht bald zurückmelden und sich um den Treiber kümmern, werde er ihn mit der Veröffentlichung von Linux 2.6.33 wieder entfernen, kündigt Kroah-Hartman an. Er listet darüber hinaus noch eine ganze Reihe anderer Treiber auf, die ebenfalls entfernt werden sollen, sofern sich niemand um sie kümmert.

Microsoft hatte im Juli 2009 insgesamt 20.000 Zeilen Treibercode an die Linux-Community übergeben. Dabei handelt es sich um Treiber, die im Zusammenspiel mit Microsofts Hypervisor Hyper-V wichtig sind. Hyper-V ist Teil von Windows Server 2008 und unterstützt Linux als Gastsystem. Mit dem LinuxIC genannten Treiberpaket weiß der Linux-Kernel, dass er virtualisiert unter Hyper-V läuft und enthält entsprechende Optimierungen.

Microsoft hatte den Treiber nach Verhandlungen mit Kroah-Hartman unter die GPL gestellt, da das ursprüngliche Angebot diese Lizenz verletzt hatte.

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Hacker Harry 17. Sep 2009

Muh-Freak hat recht: Linux ist, streng genommen, nur der kernel.

das ist... 04. Sep 2009

Erst beim Kernel 2.8 gibts wieder arbeit daran. Wie immer. NT-Kernel entwickeln...

sl0w 04. Sep 2009

Haben den Code nur aufgrund einer Rechtsverletzung überhaupt rausgegeben und dann so...


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