Abo
  • Services:

Nokia experimentiert mit neuer Bedienoberfläche

Linked Internet UI erinnert an Synergy von Palms WebOS

Nokia forscht derzeit an einer Bedienoberfläche namens Linked Internet UI für Mobiltelefone, in die Informationen sozialer Netzwerke integriert werden. Auf der Nokia World 2009 in Stuttgart stellte der Hersteller das Konzept vor. Der Ansatz erinnert an Palms Synergy innerhalb von WebOS.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit dem Forschungsprojekt Linked Internet UI will Nokia herausfinden, wie sich soziale Dienste sinnvoll auf einem kleinen Handydisplay integrieren lassen. Das Projekt sammelt Daten nach Personen und soll den Nutzergewohnheiten des Menschen entgegenkommen, die Informationen eigentlich nicht nach Anwendungen, sondern nach Einsatzzwecken suchen. Über einen Kontakt erreicht der Nutzer also neben E-Mails auch den Twitter-Feed, Flickr-Daten oder Facebook-Informationen. Der Anwender muss nicht mehr die entsprechenden Applikationen aufrufen, um an diese Daten zu gelangen.

 

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. DIEBOLD NIXDORF, Paderborn

Unterhalb des Kontakts werden die Daten der einzelnen sozialen Netzwerke gesammelt. Dabei wird standardmäßig eine Zeile pro sozialem Netzwerk reserviert. Diese Zeile kann aufgeklappt werden, um weitere Daten des Kontakts einzusehen. Wenn zu einem Foto Geoinformationen vorliegen, zeigt die Software auf Wunsch auf einer Karte, wo das Foto geschossen wurde. Auf der Karte erscheinen zudem weitere Fotos mit Standortinformationen, die von anderen Kontakten veröffentlicht wurden.

Dabei sieht Nokia das Problem, dass auf den Anwender zu viele Informationen aus den verschiedenen sozialen Netzwerken hereinprasseln können. Zur Abhilfe lassen sich derzeit einzelne soziale Netzwerke anzeigen. Außerdem besitzt die Prototypensoftware eine Suchfunktion, die alle Daten durchforstet. Sobald passende Einträge gefunden werden, zeigt die Software das an. Dabei werden Einträge von Menschen ganz nach oben sortiert, mit denen der Austausch besonders intensiv ist. Ob es weitere sinnvolle Filtermöglichkeiten gibt, will Nokia noch erforschen.

Das Konzept ähnelt dem von Palms Synergy in WebOS, bei dem auch Informationen aus verschiedenen Quellen in eine zentrale Oberfläche integriert werden. Bei der Software fiel eine weitere Parallele zu Palms WebOS auf: Die Software gab visuelle Rückmeldungen, wenn der Nutzer auf den Bildschirm tippte. Diese aufleuchtenden Punkte sollen die Bedienung vereinfachen.

Da es sich bei Linked Internet UI um ein Forschungsprojekt handelt, ist noch unklar, ob dieser Ansatz jemals in einem Mobiltelefon von Nokia zu finden sein wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 103,90€
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)

fuzzy 07. Sep 2009

Und woher weißt du so genau was die Implementierung des iPhone-UI-Konzepts am Anfang konnte?

Auf die... 05. Sep 2009

Erstens bist Du jetzt ein ganz toller Hecht! Wir bewundern Dich, dass Dein Chef sich mit...

pat hanrahan 04. Sep 2009

there ist absolutely no bubble in technology! http://www.youtube.com/watch?v=I6IQ_FOCE6I

snackas 04. Sep 2009

Was soll daran bitteschön neu sein? das gibt es soch schon lange für iPhone und Windows...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

    •  /