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Motama veröffentlicht NMM 2.0.0

Network-Integrated Multimedia Middleware (NMM) für Linux, Windows und MacOS X. Motomoa hat seine Network-Integrated Multimedia Middleware (NMM) für Linux, Windows und MacOS X in der Version 2.0.0 veröffentlicht. Die an der Universität des Saarlands entstandene Software ermöglicht die Entwicklung verteilter und vernetzter Multimediaanwendungen, deren Ausgabe zwischen allen Geräten synchronisiert wird.
/ Jens Ihlenfeld
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NMM stellt ein Framework bereit, um beispielsweise Aufnahmen des heimischen Videorekorders von unterwegs mit dem UMTS-Handy abzurufen, Musik drahtlos auf alle Hi-Fi-Geräte im Haus zu übertragen und per Webcam den Gast vor der Haustür anzusprechen. Dazu stellt NMM Strategien bereit, die eine synchrone Übertragung von einem zu mehreren Endpunkten erlauben.

Die Middleware stellt in der neuen Version unter anderem zudem eine verbesserte Fehlerbehandlung zur Verfügung, was individuelle Timeouts für einzelne Verbindungen einschließt. Zudem können Nodes nun anhand ihrer IP-Adressen statt mit ihrem Hostnamen angesprochen werden, so dass die Software auch in Netzwerken ohne DNS-Server genutzt werden kann.

Des Weiteren gibt es Unterstützung für Raw-UDP-Streaming sowie eine überarbeitete Kommunikationsarchitektur, die mit deutlich weniger parallelen Threads auskommt. Neu sind ein Directory-Browser-Dienst, um das Dateisystem auf einem fernen Rechner zu durchsuchen, ein Cronjob-Dienst, um zeitgesteuerte Aktionen auf Linux-Systemen auszuführen, und Audio-Handover zum nahtlosen Weiterreichen eines Audiostreams an einen anderen Ausgabepunkt.

Details zur Open-Source-Software NMM 2.0.0 finden sich in den Release Notes(öffnet im neuen Fenster). Unter motama.com(öffnet im neuen Fenster) können Quelltext- und Binärpakete heruntergeladen werden.


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