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Microsoft hebt Mindestauflösung bei Xbox-360-Spielen auf

Entwickler haben auf Xbox 360 künftig mehr Freiheit bei Grafikprogrammierung. Bislang hat Microsoft verlangt, dass Entwickler ihre Spiele für die Xbox 360 mit einer Mindestauflösung von 1.280 x 720 Pixeln produzieren. Von dieser Vorgabe nimmt das Unternehmen nun Abstand – schon vorher hat es sich selbst nicht immer daran gehalten.
/ Peter Steinlechner
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Microsoft hat die Technical Certification Requirements, also den Anforderungskatalog für Xbox-360-Spiele, geändert. Bis vor kurzem mussten Entwickler eine Auflösung von mindestens 1.280 x 720 Pixeln unterstützen und dabei Kantenglättung nach dem Standard 2xFSAA anwenden. Das gilt nun nicht mehr – kein Wunder, denn just Microsoft hat zum Ärger von Drittproduzenten selbst bei Halo 3 gegen die Vorgabe verstoßen: Das Spiel lief nur mit 1.152 x 640 Pixeln.

Auch bei ein paar wenigen anderen Blockbustern hat man ein Auge zugedrückt: Call of Duty 4 Modern Warfare lief, ebenso wie der im Herbst 2009 kommende Nachfolger Modern Warfare 2, sogar nur mit einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln.

Die Information stammt nicht von Microsoft, sondern von David Jeffries, einem Entwickler der zu Disney gehörenden Black Rock Studios. Der erwähnt sie eher nebenbei in einem Artikel des amerikanischen Develop-Magazins(öffnet im neuen Fenster). Jeffries sieht den geänderten Anforderungskatalog positiv: Jetzt hätten Entwickler selbst mehr Möglichkeiten, für ihre Spiele die richtige Balance zwischen Bildqualität und Auflösung zu wählen.


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