Spiele-Streaming-Dienst Onlive startet Betaphase

Der Streamingdienst Onlive(öffnet im neuen Fenster) startet seine geschlossene Betaphase, in der Spieler aus den USA das Spieleangebot per Internet ausprobieren können. Bei Onlive sorgt ein Rechenzentrum – die Cloud – für die Berechnung der Spiele, die dann als komprimiertes Video auf den PC des Nutzers geschickt werden. Der soll ohne nennenswerte Verzögerung seine Eingaben wie gewohnt vornehmen können, die Daten werden per Internet an den fernen Hochleistungscomputer geschickt.
Onlive will ermöglichen, dass High-End-Spiele mit allen Details selbst auf vergleichsweise langsamen Netbooks in der Auflösung 1.280 x 720 Pixel laufen. Nötig ist eine schnelle Internetverbindung sowie an TV-Geräten eine Set-Top-Box von Onlive, die zum einen für die Decodierung der Daten zuständig ist, zum anderen den Anschluss von Controllern sowie USB-Maus oder -Tastatur erlaubt. Auf Windows-PC oder Mac reicht ein Browser-Plug-in.
Anfang 2010 will das Onlive-Konkurrenzangebot Gaikai(öffnet im neuen Fenster) seinen Dienst aufnehmen. Bei Gaikai ist bereits ein Anmeldeformular für einen geschlossenen Betatest online, der jedoch noch nicht angefangen hat; anmelden können sich dort auch Interessierte von außerhalb der USA.



