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Springer will Jobbörse Stepstone ganz

Medienkonzern sichert sich Mehrheit und unterbreitet Übernahmeangebot. Springer will die Jobbörse Stepstone komplett übernehmen und hat sich durch den Zukauf von rund 19,3 Prozent der Anteile die Mehrheit an dem norwegischen Unternehmen gesichert. Allen anderen Aktionären macht der Medienkonzern ein Übernahmeangebot.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Axel Springer AG verfügt derzeit über Stepstone-Anteile in Höhe von 52,27 Prozent. Den übrigen Aktionen von Stepstone bietet Springer 8,60 norwegische Kronen (rund 0,99 Euro) je Aktie. Insgesamt wird Stepstone dabei mit rund 125 Millionen Euro bewertet.

"Wie angekündigt, nutzen wir unseren Finanzierungsspielraum für Investitionen mit einem klaren Fokus auf den weiteren Ausbau des digitalen Geschäfts. Der Erwerb der Mehrheit an Stepstone ist für uns ein wichtiger Schritt, Axel Springer noch internationaler und noch digitaler aufzustellen", kommentiert Springer-Chef Mathias Döpfner die Übernahme.

Bereits seit Dezember 2008 hielt Springer 33 Prozent der Anteile von Stepstone und ist an deren deutscher Tochter mit 49,9 Prozent beteiligt.

Stepstone erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 123,5 Millionen Euro bei einem EBITDA von 15,7 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2009 beliefen sich Umsatz und EBITDA auf 51,5 und 4,6 Millionen Euro.


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