Abo
  • Services:

Fujitsu zeigt Multitouch-Tablet-PCs auf der IFA (Update)

T4410 und T4310 für Geschäfts- und Privatkunden

Fujitsu präsentiert auf der IFA zwei Tablet-PCs in einer Convertible-Ausführung, die sich nicht nur mit einem Stift, sondern auch mit mehreren Fingern bedienen lassen. Das Multitouch-Display kommt vom Hersteller Wacom.

Artikel veröffentlicht am ,

Die 12-Zoll-Geräte T4410 und T4310 von Fujitsu sind multitouchfähige Notebooks, die sich dank eines Gelenks auch in einen Tablet-PC verwandeln lassen. Das Display kann dabei in beide Richtungen gedreht werden. Das T4310, das auf der IFA 2009 gezeigt wird, ist vor allem als Endkundengerät gedacht. Das T4410 hingegen für Geschäftskunden mit zusätzlichen Fähigkeiten und einer anderen Gehäuseoberfläche.

Stellenmarkt
  1. TLI Consulting GmbH, Nürnberg, Hannover, Berlin, Erlangen
  2. BüchnerBarella Holding GmbH & Co. KG, Gießen

Auf einer Presseveranstaltung präsentierte Fujitsu eines der beiden Geräte, ohne nähere Angaben zum Modell zu machen. Es handelt sich bei dem Gerät um das T4310. Im Unterschied zum Geschäftskundenmodell Lifebook T4410 hat es eine glänzende Lackierung. Das Gewicht des demonstrierten Geräts liegt bei circa zwei Kilo. Für einen Tablet-PC mit optischem Laufwerk ist das ein guter Wert. Tablet-PCs ohne Laufwerk sind meist deutlich leichter.

Das optische Laufwerk des Geräts ließ sich entfernen. So kann der Nutzer etwa eine zweite Festplatte, einen zweiten Akku oder zur Gewichtsersparnis einen Spacer, ein leichtes Stück Plastik, in den Schacht einlegen. Dann reduziert sich das Gewicht auf etwa 1,8 Kilogramm.

Im Inneren des Tablet-PCs finden sich ein Core-2-Duo-Prozessor (bis T9600) sowie ein GM45-Chipsatz. Die Geräte soll es auch mit Intels WLAN-Chips geben, die den 802.11n-Draft unterstützen. Außerdem ist Bluetooth an Bord und optional gibt es ein UMTS-Modem. Die UMTS-Antenne kann einfach ausgeklappt werden, sie sitzt oberhalb des Displays. Zum Speichern steht eine 2,5-Zoll-Festplatte oder optional eine SSD in der selben Bauform zur Verfügung.

Fujitsus Tablet-PCs bieten viele Anschlüsse. Drei USB-Schnittstellen sowie eine Firewire-400-Schnittstelle (4-polig) gehören dazu. Für SD-Karten gibt es auch ein Lesegerät. Externe Monitore kann der Anwender über die HDMI-Buchse anschließen. Einen analogen Anschluss hat Fujitsu hinter einer Klappe neben dem HDMI-Anschluss versteckt.

Wem die Anschlüsse nicht reichen, kann über einen Expresscard/54-Schacht weitere Anschlüsse nachrüsten. Nur beim T4410 wird es einen Anschluss für einen Portreplikator geben. Das T4410 hat zudem einen TPM-Chip und optional einen Hochkapazitätsakku.

Die Akkulaufzeiten sollen beim T4310 bei ungefähr 6 Stunden liegen. Mit dem Zweitakku, der in den Laufwerksschacht eingeschoben wird, sollen 9 Stunden möglich sein.

Einige zusätzliche Knöpfe sollen die Arbeit vor allem im Slate-Modus, wenn das Display also umgeklappt ist, erleichtern. Sie besitzen eine kleine Einkerbung, damit sie auch mit dem Stift leicht gedrückt werden können. Das LED-Display, das sich automatisch an das Umgebungslicht anpasst, kann der Anwender entweder mit den Fingern oder mit dem Stift bedienen.

Fujitsu arbeitet zwar mit N-Trig zusammen, das Multitouch-Panel stammt aber von Wacom. Der japanische Hersteller präsentiert also erstmals sein Multitouchpanel, das auch gleichzeitig eine Stiftbedienung ermöglicht.

Der Multitouch-Bildschirm erlaubt zwei gleichzeitige Fingerberührungen mit einer kapazitiven Fingererkennung und der Stift beherrscht laut Fujitsu 256 verschiedene Druckstufen, die vom Betriebssystem erkannt werden. Später sollen mit einem Treiberupdate mehr Finger auf dem Wacom-Panel erkannt werden. In einem kurzen Test reagierte das Wacoms Duo-Digitizer besser auf Multitoucheingaben als N-Trigs Duo-Sense-Digitizer.

Zu Preisen machte Fujitsu noch keine Angaben. Die Geräte sollen mit Windows 7 im vierten Quartal des Jahres 2009 in den Handel kommen. Der neue Duo-Digitizer wird zudem als Option für Fujitsu Lifebook T5010 zu haben sein. Auf dem Demogerät war bereits das Touch Pack von Microsoft installiert.

Fujitsu befindet sich auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin in der Halle 13 und zeigt dort mehrere T4310-Demogeräte, die Seriengeräten schon recht nah kommen sollen.

Nachtrag vom 03. September 2009, 13:20 Uhr

In einem Gespräch konnte Fujitsu weitere Details zum T4310 und T4410 nennen. Das Multitouch-Panel stammt von Wacom und nicht von N-Trig. Der Text wurde entsprechend angepasst und um Details ergänzt.

Nachtrag vom 9. September 2009, 11:40 Uhr

Der Wacom-Dual-Digitizer kann laut Fujitsu doch 256 unterschiedliche Druckstufen des Stifts erkennen. Zunächst nannte Fujitsu nur 15 mögliche Druckstufen. Der Text wurde entsprechend angepasst.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 49,99€
  3. (-55%) 17,99€

as (Golem.de) 03. Sep 2009

Hallo, es hat tatsächlich noch einen VGA-Ausgang hinter der Klappe. Danke für den...

FettAugenSchwim... 03. Sep 2009

Was ein fetter Brocken! Seh schon die armen Außendienstler mit dem Ding hantieren: mit...

Insider 03. Sep 2009

Da muss ich dir absolut recht geben, vor allem das 90er Statement kann ich voll...

Alex Keller 03. Sep 2009

Bei solchen Bildern fühle ich mich ins Jahr 1998 zurückversetzt! Portable ist etwas...

WilliWillsWissen 03. Sep 2009

ah danke! Also wie beim IPhone. Ich hatte bei Google was über Kreissägen gefunden die mit...


Folgen Sie uns
       


Speedport Pro - Test

Der Speedport Pro ist gerade im WLAN verglichen mit dem älteren Speedport Hybrid eine Verbesserung. Allerdings zeigt sich in unserem Test auch, dass die maximale Datenrate nicht steigt. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Speedport Pro - Test Video aufrufen
Pie: Google und die verschollenen Android-Zahlen
Pie
Google und die verschollenen Android-Zahlen

Bis Oktober 2018 hat Google jeden Monat Zahlen zur Verbreitung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht. Daran ließ sich unter anderem ablesen, wie schnell sich eine neue Version am Markt durchsetzt. Seit gut einem halben Jahr schweigt Google aber - was ist da los?
Von Tobias Költzsch

  1. Google Neue Android-Q-Beta bringt App-Blasen
  2. Security Patch Google beseitigt im April Qualcomm-Sicherheitslücken
  3. Android 10 Google veröffentlicht erste Betaversion von Android Q

ANC-Kopfhörer im Test: Mit Ach und Krach
ANC-Kopfhörer im Test
Mit Ach und Krach

Der neue ANC-Kopfhörer von Audio Technica ist in einem Bereich sogar besser als unsere derzeitigen Favoriten von Sony und Bose - ausgerechnet in der entscheidenden Disziplin schwächelt er aber.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Surface Headphones Microsofts erster ANC-Bluetooth-Kopfhörer kostet 380 Euro
  2. Sonys WH-1000XM3 Oberklasse-ANC-Kopfhörer hat Kälteprobleme
  3. Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

    •  /