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Panasonic stellt Kompaktkamera mit Wechseloptik vor

Lumix GF1 mit Micro-Four-Thirds-Sensor

Panasonic hat mit der Lumix DMC-GF1 eine Kompaktkamera vorgestellt, die mit auswechselbaren Objektiven bestückt werden kann. Damit verfolgt Panasonic das gleiche Konzept wie Olympus mit der P1, die fast genauso aussieht wie die GF1. Panasonic verzichtete jedoch weder auf den internen Blitz noch auf den Sucher.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Sensor der Lumix GF1 mit einer Kantenlänge von 17,3 x 13,0 mm erreicht eine Auflösung von 12,1 Megapixeln. Er kann neben Fotos auch Videos mit 720p aufnehmen. Im Gegensatz zu Olympus verzichtete Panasonic bei der GF1 aber auf eine Bildstabilisierung durch einen beweglich aufgehängten Sensor.

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An beide Kameras passen die gleichen Objektive des Micro-Four-Thirds-Systems und auch mit einem Adapter die des größeren 4/3-Systems.

Die GF1 ist mit einem 3 Zoll großen Display mit 460.000 Bildpunkten Auflösung ausgerüstet. Als Zubehör bietet Panasonic auch einen elektronischen Aufstecksucher für den Blitzschuh an, der allerdings nur 202.000 Bildpunkte bietet.

Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 100 bis 3.200 und die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 1/4.000 bis 60 Sekunden. Neben JPEGs nimmt Panasonics neue Kamera auch Rohdaten auf und kann auch beide Formate kombiniert ablegen.

Olympus verzichtete bei der P1 auf einen internen Blitz - was viel Kritik hervorrief. Dieser wird sich Panasonic nicht stellen müssen, denn die GF1 verfügt über einen integriertem Blitz, der sich mit einem komplizierten Faltmechanismus in das Innere des Kamergehäuses zurückzieht, wenn er nicht benötigt wird. Dazu kommt ein Blitzschuh für externe Blitze. Darauf können zum Beispiel Panasonics Blitzgeräte FL360, FL500 und FL220 benutzt werden.

Neben einem USB-Anschluss besitzt die Kamera auch einen Mini-HDMI-Ausgang sowie einen analogen Composite-Anschluss. Im Filmmodus mit 1.280 x 720 Pixeln mit AVCHD Lite nimmt sie aber nur Mono-Ton. Eine Buchse für ein externes Mikrofon fehlt.

Die Lumix DMC-GF1 wird über einen Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt, der bei eingeschaltetem LCD pro Ladung für 350 Aufnahmen gut sein soll. Das Kameragehäuse misst 119 x 71 x 36,3 mm und wiegt leer 285 Gramm. Dazu kommt noch das Gewicht der SD-(HC-)Speicherkarte, des Akkus und des Objektivs.

Parallel zur Ankündigung der Kamera hat Panasonic auch noch ein besonders kompaktes Objektiv angekündigt. Das "1,7/20mm"-Objektiv wird aufgrund des Sensorformats an der Panasonic zum 40-mm-Objektiv (Cropfaktor 2,0). Das Objektiv misst 63 x 25,5 mm und wiegt 100 Gramm. Zusammen mit der Kamera verkauft es Panasonic für 950 Euro. Das Kameragehäuse allein wird für 650 Euro angeboten. Außerdem soll eine Kombination aus GF1 und dem Zoom "3,5-5,6/14-45mm" für 850 Euro angeboten werden. Was der elektronische Sucher kostet, teilte Panasonic noch nicht mit.

Die Panasonic Lumix GF1 soll ab Oktober 2009 in den Gehäusefarben Schwarz, Silber, Rot oder Weiß verkauft werden.



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Verdammter des... 03. Sep 2009

LX3_User: Kann das denn den Autofokus weiterreichen? Ich habe noch kein 4/3-Objektiv...

ap (Golem.de) 03. Sep 2009

Ist korrigiert - danke für den Hinweis.

LX3_User 03. Sep 2009

Schick sieht sie ja aus, fast wie die große Schwester meiner LX3. Allerdings hätte ich...


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