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Test: Snow Leopard - ein Update mit kleinen Kehrseiten

Benchmarks und Leistungssteigerungen

Für die Benchmarks nutzte Golem.de einen Mac mini der neuesten Generation. Er wurde allerdings aufgerüstet. So finden sich an der Seite des mit 2 GHz getakteten Core 2 Duo 4 GByte Arbeitsspeicher und die 120-GByte-Festplatte wurde durch eine Intel-SSD der ersten Generation mit 80 GByte ausgetauscht. Aufgrund der veränderten Hardwareausstattung sind die Ergebnisse nur bedingt mit dem Test des Mac mini mit zwei Grafikausgängen vergleichbar. Eins vorweg: Was die Benchmarks nicht zeigen, ist der enorme Gewinn an Arbeitsgeschwindigkeit des Systems durch die SSD. Allerdings geht das auf Kosten der Speicherkapazität.

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Für Safari verspricht Apple unter Snow Leopard weitere Leistungssteigerungen. Tatsächlich konnten wir dies im Sunspider-Benchmark auch nachvollziehen. Den Sunspider-Test absolvierte Safari auf dem Mac mini in nur 563 Sekunden. Mit MacOS X 10.5 waren es hingegen mehr als 900 Sekunden, die der Benchmark brauchte. In Futuremarks Peacekeeper-Benchmark war diese enorme Leistungssteigerung jedoch nicht nachvollziehbar. Die Ergebnisse waren nahezu identisch bei etwa 2.925 Punkten.

Beim Benchmark Cinebench R10 zeigten sich ebenfalls keine Unterschiede zwischen Leopard und Snow Leopard. Beim xCPU-Test pendelten sich die Ergebnisse um die 4.250 Punkte ein und beim OpenGL-Test waren es jeweils knapp 4.000 Punkte.

In anderen Messungen zeigten sich auch Nachteile beim Einsatz von Snow Leopard. So konnten wir gegenüber Leopard eine verlängerte Bootzeit messen. Auf dem mit SSD bestückten Mac mini braucht Snow Leopard bis zum Desktop 35 Sekunden und Leopard nur 32 Sekunden. Zudem ist die Leistungsaufnahme auf dem Mac mini mit Snow Leopard um 1 bis 2 Watt gestiegen.

Fazit

Wer Snow Leopard, ohne sich mit der Thematik zu beschäftigen, einfach über sein Leopard installiert, wird von dem Schneekätzchen nicht viel mitbekommen. Großartige sichtbare Änderungen bleiben aus. Erst wer das sehr umfangreiche Dokument der Änderungen durcharbeitet, findet an vielen Stellen praktische Änderungen, die aber jeder für sich und seinen Arbeitsstil selbst entdecken muss. Auf ein neues Theme oder neue Symbole, um den Schein großer Neuerungen zu erwecken, hat Apple verzichtet.

Der Anwender fühlt sich mit dem neuen Betriebssystem sofort wohl und findet im Laufe der Zeit Gefallen an den kleinen, aber zahlreichen Änderungen. Snow Leopard ist gefühlt vor allem beim Finder schneller und entledigt sich alten Ballasts aus PowerPC-Zeiten. Das dürfte der zukünftigen Entwicklung zugute kommen.

Die bisher vorhandenen Probleme, die Golem.de im Test entdecken konnte, sind vernachlässigbar. Außerdem ist Apple bekannt dafür, das erste Update eines Betriebssystems recht schnell nachzuschieben. Ein gutes Backup vorausgesetzt, kann der Anwender eigentlich bedenkenlos zu Snow Leopard greifen. Das Betriebssystemupdate ist günstig und die plötzlich gewonnenen 10 GByte Speicherkapazität ersparen erstmal den Austausch der Festplatte.

 Test: Snow Leopard - ein Update mit kleinen Kehrseiten
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Metaxx 06. Apr 2010

Also ich habe mir meinen Mac damals gekauft, um Musik zu produzieren... man muss mal ganz...

muffinmaker 12. Nov 2009

"Dateien aus dem Papierkorb zurückzulegen ging schonmal. Zuletzt unter Mac OS 9.2.2...

nerrrrrrrrrrrrvig 08. Sep 2009

Prompt$: df -h Prompt$: df -H Prompt$ man df -h, --human-readable print sizes in human...

ich schreib... 07. Sep 2009

Kein Wunder das es nicht läuft, ein 20 Jahre alter Apple ist einfach zu alt. Kauf dir...

Nein zu Apple 07. Sep 2009

Wenn ich den ganzen Tag vor 'nem Mac verbringen müsste würd' es mir auch schnell...


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