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Test: Snow Leopard - ein Update mit kleinen Kehrseiten

Inkompatibilitäten

MacOS X arbeitet jetzt verstärkt 64-bittig. Apple ist im Unterschied zu Microsoft in dieser Hinsicht immer wieder mutig und wirft altes Zeug einfach über Bord. Während Microsoft seit Windows XP den langsamen, aber selbst mit Windows 7 noch immer nicht vollzogenen Umstieg auf 64 Bit vorbereitet, lässt Snow Leopard dem Anwender auf 64-Bit-fähigen Rechnern keine Wahl. Einige Kernkomponenten wie etwa der Kernel laufen unter Snow Leopard aber nur auf Wunsch im 64-Bit-Modus. Dazu muss der Anwender während des Bootens die Tasten 6 und 4 gedrückt halten.

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Aber auch dieser Teilumstieg auf 64 Bit hat Konsequenzen bei der Kompatibilität. Einzelne Prefpanes der Systemeinstellungen können nur nach einem Neustart der Systemeinstellung im 32-Bit-Modus gestartet und konfiguriert werden. Dazu gehört etwa MacFUSE. MacFUSE brauchen unter anderem Anwender, die auf NTFS-Datenträger auch schreibend zugreifen wollen. Andere Anwendungen, zum Glück nur sehr wenige, funktionieren gar nicht. Eine davon ist das Safari-Plug-in InquisitorX.

Das praktische Menu Meters, das wichtige Systeminformationen in der Menübar anzeigt, läuft auf neueren Macs nicht. Der Entwickler arbeitet bereits an einer 64-Bit-fähigen Version des Programms. Ältere Macs mit Snow Leopard können es hingegen starten. Auf einem älteren Mac mini mit Core-Duo-Prozessor lief das Programm Menu Meters ohne Probleme.

Weitere inkompatible Software listet Apple in dem Supportdokument HT3258. Eine von Nutzern erstellte Kompatibilitätsliste bei Wikidot hilft ebenfalls beim Klären von Kompatibilitätsfragen. Viele Entwickler sind dabei, solche Probleme zu lösen und haben bereits Betaversionen ihrer Software veröffentlicht.

Quicktime X ist schneller, nimmt auf und trimmt

Quicktime kann fortan Videos kürzen (trimmen), die Eingaben des Nutzers auf dem Desktop aufnehmen und das aufgenommene oder bearbeitete Videomaterial direkt auf das Videoportal Youtube hochladen. Auch umcodieren von Material ist möglich. Die alte Pro-Lizenz für Quicktime, die Funktionen in der Abspielsoftware freischaltete, gibt es nicht mehr. Der Anwender kann das Videomaterial so auch für iTunes aufbereiten und etwa als iPhone-, AppleTV oder Computerformat abspeichern. Hinter diesen drei Begriffen stecken verschiedene Einstellungen für das Videoresultat. Einstellungen, um den Quicktime Player den eigenen Vorlieben anzupassen, gibt es seltsamerweise nicht. Der Player ist allerdings sehr einfach in der Bedienung.

Das neue Quicktime X geht sehr ressourcenschonend mit Filmaterial um. Die Auslastung der CPU liegt beim dritten Trailer von Wall-E in 1080p beispielsweise bei nur 13 bis 15 Prozent. Das funktioniert auch mit mehreren Filmen, sofern der Anwender das Bedürfnis hat, zwei parallel anzuschauen.

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Metaxx 06. Apr 2010

Also ich habe mir meinen Mac damals gekauft, um Musik zu produzieren... man muss mal ganz...

muffinmaker 12. Nov 2009

"Dateien aus dem Papierkorb zurückzulegen ging schonmal. Zuletzt unter Mac OS 9.2.2...

nerrrrrrrrrrrrvig 08. Sep 2009

Prompt$: df -h Prompt$: df -H Prompt$ man df -h, --human-readable print sizes in human...

ich schreib... 07. Sep 2009

Kein Wunder das es nicht läuft, ein 20 Jahre alter Apple ist einfach zu alt. Kauf dir...

Nein zu Apple 07. Sep 2009

Wenn ich den ganzen Tag vor 'nem Mac verbringen müsste würd' es mir auch schnell...


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