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Test: Snow Leopard - ein Update mit kleinen Kehrseiten

GByte sind nicht gleich GByte

Nach der Installation von Snow Leopard haben wir auf einem Produktivsystem rund 11 GByte an Festplattenspeicher gewonnen. Die reine Installation, ohne iLife, ist jetzt nur noch 5,7 GByte groß. Das Ganze allerdings unter neuen Bedingungen, denn Festplatten sind nun plötzlich so groß, wie es die Festplattenhersteller versprechen. Eine 160-GByte-Festplatte meldet sich mit 159,7 GByte Speicherkapazität. Diese wundersame Speichervermehrung kommt durch eine neue Zählweise zustande, die von Festplattenherstellern übernommen wurde. Beim Arbeitsspeicher nutzt Apple diese Zählweise übrigens nicht.

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Trotz dieser Schummelei ist der Speichergewinn enorm. Das ist allerdings nicht weiter verwunderlich, da Snow Leopard sich des alten PowerPC-Codes entledigt hat. Macs mit G5- oder G4-Prozessor werden nicht mehr unterstützt. Hier liegt weiteres Optimierungspotenzial, denn nicht alle Anwendungen, die mitgeliefert werden, sind reine Intel-Anwendungen. Die Systemeinstellungen sind beispielsweise noch immer ein Universal Binary, also eine Anwendung, die bis zu vier Plattformen unterstützt. Für Intel-Anwendungen braucht es eigentlich nur ein 32- und 64-Bit-Binary.

Positiv wirkt sich die Schlankheitskur auch auf MacOS-X-Notsysteme aus. Wer MacOS auf einer SD-Karte installieren möchte, brauchte mit MacOS X 10.5 noch etwa 7,3 GByte freien Speicher auf der Karte. Das reduziert sich jetzt auf 3,8 GByte unter Weglassung aller nicht notwendigen Komponenten. Auf eine 4-GByte-SD-Karte ließ sich MacOS X 10.6 aber nicht installieren. Eine 8-GByte-SD-Karte ist also weiterhin Pflicht.

Der Schreibtisch und der Finder

Beim Betrachten des frisch installierten Desktops fällt zunächst fast nichts auf. Neuerungen, die ins Auge stechen, gibt es nicht. Erst beim genaueren Hinschauen findet sich an vielen Stellen eine Verbesserung. Praktisch ist beim Finder jetzt in der Symbolansicht ein kleiner Schieberegler auf der rechten unteren Seite. Mit diesem Schieberegler lassen sich die Dateisymbole im Finder vergrößern oder verkleinern. Neu ist auch die Möglichkeit, Filme direkt in der Icon-Darstellung zu betrachten. Das funktioniert auch auf dem Desktop.

Beim Scrollen durch den Programmordner oder einen Ordner mit vielen unterschiedlichen Elementen bemerkt der Nutzer Geschwindigkeitssteigerungen. Der Aufbau geht deutlich zügiger voran. Das Stocken, das bei Leopard noch auffallend war, fehlt.

Auch am Dock hat Apple gearbeitet. Die Stapel (Stacks) sind deutlich angenehmer in der Bedienung. Der Anwender kann endlich in diesen scrollen, etwa wenn der Bildschirm nicht groß genug ist, und sich in den Ordnern auch bewegen, ohne extra den Finder zu bemühen. Verschiedene Darstellungsoptionen runden das Ganze ab.

Wer viel mit Fenstern hantiert, wird sich über eine Verbesserung der Exposé-Funktion freuen. Statt der chaotischen Anzeige aller Fenster werden sie nun in Tabellenform aufgereiht. Außerdem löst ein längerer Druck auf ein Dock-Symbol ebenfalls Exposé aus. Dann werden alle Fenster dieser Anwendung angezeigt. Der Nutzer kann im Dock sogar hin und her klicken und so zwischen Anwendungen in der Exposé-Ansicht wechseln.

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Metaxx 06. Apr 2010

Also ich habe mir meinen Mac damals gekauft, um Musik zu produzieren... man muss mal ganz...

muffinmaker 12. Nov 2009

"Dateien aus dem Papierkorb zurückzulegen ging schonmal. Zuletzt unter Mac OS 9.2.2...

nerrrrrrrrrrrrvig 08. Sep 2009

Prompt$: df -h Prompt$: df -H Prompt$ man df -h, --human-readable print sizes in human...

ich schreib... 07. Sep 2009

Kein Wunder das es nicht läuft, ein 20 Jahre alter Apple ist einfach zu alt. Kauf dir...

Nein zu Apple 07. Sep 2009

Wenn ich den ganzen Tag vor 'nem Mac verbringen müsste würd' es mir auch schnell...


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