• IT-Karriere:
  • Services:

Deutsche Verleger gegen Google Book Settlement

"Vergleich ist für Autoren und Verlage in Deutschland unzumutbar"

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist mit dem Vergleich zur Google-Buchsuche in den USA ("Google Book Settlement") nicht einverstanden und hat zusammen mit anderen Verlegerverbänden und Verlagen beim zuständigen New Yorker Gericht Einwände angemeldet.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Einigung zur Google-Buchsuche würde die ungenehmigte Digitalisierung und Onlinenutzung von Millionen urheberrechtlich geschützter Bücher durch Google in den USA legalisieren, kritisiert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels. "Es ist klar, dass dieser Vorschlag für Autoren und Verlage in Europa in keiner Weise akzeptabel ist", sagt Gottfried Honnefelder, Chef des Börsenvereins.

Stellenmarkt
  1. STRABAG AG, Wien (Österreich)
  2. Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München

Mit ihren Einwänden soll den US-Richtern verdeutlicht werden, "warum das geplante Settlement für ausländische Rechteinhaber unzumutbar ist". Der Verband setzt damit einen Beschluss seiner Hauptversammlung um, wonach er alle rechtlichen Mittel nutzen soll, "um das Zustandekommen des Google Book Settlement nach Möglichkeit noch zu verhindern".

  Ausschließlichkeitsrechte der Autoren missachtet

Nach Ansicht der Verleger verstößt der vorgesehene Vergleich gegen Grundprinzipien des Urheberrechts, zu deren Einhaltung sich die USA in internationalen Abkommen verpflichtet haben. Er missachte die Ausschließlichkeitsrechte der Autoren urheberrechtlich geschützter Werke und führe einen Registrierungszwang als Voraussetzung für den Schutz der Urheberrechte ein.

Zudem sei die geplante Regelung aus Sicht der betroffenen Autoren und Verlage unfair: "Die für das Settlement geschaffene Datenbank ist durch und durch fehlerhaft und erschwert die vorgesehene Wahrnehmung der Rechte massiv; zudem sind die vereinbarten Entschädigungszahlungen für bereits digitalisierte Bücher unverhältnismäßig gering", heißt es in dem Schreiben.

Derzeit ist geplant, dass sich der United States District Court of the Southern District of New York am 7. Oktober in einem sogenannten Fairness Hearing mit sämtlichen vorgetragenen Einwänden befasst. Sofern kein zweiter Termin angesetzt werden muss, wird der Richter seine Entscheidung innerhalb von acht Wochen nach dem Termin verkünden. Er kann dem Vergleich zustimmen, ihn ablehnen oder unter Auflagen genehmigen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 599€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)
  2. 350,10€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  4. 599€

Munibert 02. Sep 2009

@Ich google: Das war ein Witz, mit den offenen Karten, oder?

Munibert 02. Sep 2009

Entweder gut oder schlecht. Wie naiv seid ihr?

Siga9876 02. Sep 2009

Lies die Kritik daran in http://de.wikipedia.org/wiki/Subsistenzwirtschaft Wer mehr...

Siga9876 02. Sep 2009

Der Countdown für die halbierung der Buchhandlungen und der Verlage hat begonnen. Ihr...

Und Apple 01. Sep 2009

... darf Google Bücher im Millionenstil hochladen und zahlt nur geringe Entschädigungen...


Folgen Sie uns
       


Cyberpunk 2077 angespielt

Cyberpunk 2077 dürfte ein angenehm forderndes und im positiven Sinne komplexes Abenteuer werden.

Cyberpunk 2077 angespielt Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

    •  /