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CDU/CSU: "Datenschutz darf nicht zum Täterschutz werden"

Breitbandausbau vorantreiben

Um die Vernetzung der Bevölkerung zu verbessern, wollen CDU und CSU die Breitbandinfrastruktur flächendeckend ausbauen. Davon sollen auch die ländlichen Gebiete profitieren, denn "genauso wie Kommunalstraßen, Wasser- und Abwasserleitungen gehören heute auch Breitbandkabel zur Daseinsvorsorge". Für die Beschleunigung des Netzausbaus präsentieren die beiden Parteien eine durchaus innovative Idee, wenn sie sagen: "Die Förderung muss sich dabei zukünftig noch stärker an den Bedürfnissen vor Ort ausrichten und auch eigene Kabellösungen einschließen."

Internet überwachen

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Die Debatte der vergangenen Monate um die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet hat die Vorstellungen von CDU und CSU zum Internet bereits deutlich gemacht. Diese finden sich auch im Wahlprogramm wieder. Der Zugang zu entsprechenden Websites soll im Rahmen einer "Dreifachstrategie gegen Kinderpornografie im Internet" auch in Zukunft gesperrt werden, "so wie dies seit vielen Jahren erfolgreich in vielen Ländern erfolgt."

Was Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen von der CDU kürzlich bereits im Interview andeutete, findet sich auch im Wahlprogramm ihrer Partei wieder. Bei Kinderpornografie soll noch lange nicht Schluss sein mit der Internetüberwachung. CDU und CSU machen sich ausdrücklich auch "für eine konsequentere Überwachung und Sanktionierung antisemitischer und antiwestlicher Propaganda in islamistischen Zeitungen, Büchern und Webseiten" stark. Und die Bekämpfung der Internetkriminalität soll durch eine verbesserte Zusammenarbeit von BKA, BSI und den "entsprechenden Einrichtungen der Länder" gebündelt werden.

Selbstregulierung bei Bagatelldelikten im Internet

CDU und CSU wollen Straftaten im Internet effektiv bekämpfen, denn, wie sie betonen, "das Internet ist kein rechtsfreier Raum". Nicht immer sollen aber die Polizeibehörden aktiv werden müssen. Für eine nicht genauer beschriebene Art von nicht so schweren Straftaten "soll eine Selbstregulierung greifen". Wann genau die Selbstregulierung zur Bekämpfung von Straftaten im Internet ausreichend sein soll und wer genau sich hier selbst regulieren soll, lässt das Wahlprogramm offen.

Geistiges Eigentum schützen

Die Rechte der Urheber wollen CDU und CSU gesichert wissen. Zwischen den Interessen der "Künstler, der Kultur- und Kreativwirtschaft, dem Verbraucher- und Datenschutz sowie der Technologieanbieter" wollen die Konservativen einen "fairen Ausgleich" herbeiführen. Dazu gehört - "falls erforderlich" - auch ein eigenes Leistungsschutzrecht für Presseverlage, wie es eben diese seit Monaten in einer Kampagne unter Federführung des Axel-Springer-Verlages fordern. CDU und CSU wollen in Zukunft sicherstellen, dass Verlage im Internet nicht schlechter dastehen "als andere sogenannte Werkvermittler".

Killerspiele für Jugendliche verbieten

Das unter Kindern und Jugendlichen weit verbreitete Hobby sogenannter Killerspiele ist Politikern von CDU und CSU schon seit langer Zeit ein Dorn im Auge. Offensichtlich sehen die Konservativen eine wesentliche Ursache für diese spezielle Form der Jugendaktivität in einem Versagen der Eltern. Das soll nicht länger hingenommen werden, wird auf den Seiten 30 und 31 des Wahlprogramms deutlich gemacht: "Zur notwendigen Solidarität mit den Eltern gehört auch, grundlegende Wertentscheidungen unmissverständlich deutlich zu machen, die für die Erziehung wichtig und unverzichtbar sind. Der Staat hat die Verpflichtung, durch geeignete gesetzgeberische Maßnahmen und einem konsequenten Vollzug dafür Sorge zu tragen, dass gewaltverherrlichende Computerspiele Kindern und Jugendlichen nicht zugänglich gemacht werden." [von Robert A. Gehring]

Das ist der letzte Teil unseres Wahl-Spezials. Texte zu den Wahlprogrammen der Piratenpartei, der Linken, von Bündnis90/Grüne, der FDP und der SPD sind bereits erschienen.

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GP 20. Sep 2009

Leider eben nicht... bezog sich auf

Beobachter 08. Sep 2009

Danke für den tollen Link. Das mach mein Referat über die CDU zu eine 1+

M_Kessel 05. Sep 2009

Nein, du siehst das ganz falsch. Der "Gläserne Bürger" ist zu durchsichtig, das heißt so...

Rimmelrummel 04. Sep 2009

Aktuell versuchen die Unternehmer verzweifelt, die Verbreitung wieder auf ein Maß "vor...

Pope 04. Sep 2009

Wähle die Partei welche Ziele dir am wichtigsten sind. Wenn Dir Afganistan wichtiger...


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