Blizzard übt Selbstzensur bei Starcraft 2 (Update)

"Hier und da wird etwas abgeschwächt, Blut entfernt oder in der Farbe geändert. Es geht da zum Beispiel um Dinge wie das Zerschneiden von Gegnern" , sagt Allen Dilling, Lead 3D Artist von Starcraft 2, im Interview mit der Fanseite Instarcraft2.de(öffnet im neuen Fenster) über die Änderungen in der deutschen Version des Echtzeitstrategiespiels. Er fügt hinzu: "Und ein wirklich großes Thema ist das nur bei ganz wenigen Einheiten, denn wir haben eine Menge Robotereinheiten im Spiel und diese bleiben alle gleich, weil es dort kein Blut gibt."
Dem Interview ist zu entnehmen, dass Blizzard für Starcraft 2 eine Freigabe ab zwölf Jahren anstrebt. Nach Einschätzung von Golem.de dürfte das Programm in der momentan bekannten Version ohne Änderungen weder eine Freigabe ab 18 noch gar keine Freigabe durch die USK erhalten, sondern müsste schlimmstenfalls den Aufkleber ab 16 erhalten. Bislang agiert die Spielebranche im deutschen Markt meist so, dass keine Änderungen durchgeführt werden, wenn die USK-Freigabe ab 16 oder jünger erfolgt.
Laut Dilling hat Blizzard mit den Änderungen "überhaupt kein Problem" . Die Entwickler würden sich mit den Mitarbeitern von Activision Blizzard in Deutschland über das abstimmen, was abgeschwächt werden soll.
Nachtrag vom 1. September 2009 um 12.15 Uhr:
Blizzard hat im Gespräch mit Golem.de darauf hingewiesen, dass sich Starcraft 2 noch in der Entwicklung befindet. Entscheidungen über Änderungen an der deutschen Version seien deshalb noch nicht gefallen.



