Nintendo und der Kampf gegen das R4-Schwarzkopiermodul
Neil Boyd, zuständig für den englischen Markt und zuvor bei Warner Bros. für den europaweiten Kampf gegen die Verbreitung illegal duplizierter Filme zuständig, warnt Händler laut dem Branchenmagazin MCV(öffnet im neuen Fenster): Wer weiterhin R4-Cartridges anbiete, schädige seine Geschäftsbeziehung zu Nintendo langfristig. Das Unternehmen habe derzeit "mehr Augen und Ohren" als je zuvor auf den Straßen.
R4-Module sind Slot-1-Flashcards unter anderem für den Nintendo DS, mit denen Kopien von DS-Spielen und anderen Inhalten erstellt werden können. Außerdem lassen sich damit Homebrew-Programme starten, die beispielsweise über das Internet verfügbar sind.
Laut Boyd will Nintendo den Kampf gegen Schwarzkopien mit Hilfe von vier verzahnten Teilstrategien aufnehmen: rechtliche Mittel, Konsumentenaufklärung, neue Technologie und politisches Lobbying, etwa bei Gesetzesvorhaben. Boyd verlangt von Internet Service Providern, dass sie verstärkt Druck auf Nutzer ausüben, die illegale Kopien laden.
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