Abo
  • IT-Karriere:

HD+ - zum Start kein Empfang mit bisherigen HD-Receivern

Astra erwartet Umrüstangebote für das erste Quartal 2010

Wenn ab Herbst 2009 die Sender RTL und Vox über Astra hochauflösend ausgestrahlt werden, gucken Besitzer alter HDTV-Receiver zunächst in die Röhre. Zwar sollen sich viele alte HDTV-Receiver auf das neue System HD+ umstellen lassen, das aber voraussichtlich erst ab dem ersten Quartal 2010.

Artikel veröffentlicht am ,

HD+ startet im Herbst, die für ältere HD-Receiver notwendigen CI-Module und Softwareupdates wird es aber wahrscheinlich erst "im ersten Quartal 2010" geben, erklärt Alexander Sacher im Newsletter von Astra. Sacher ist bei Astra für Receiver-Technik zuständig.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Raum Heidelberg / Rhein-Neckar
  2. über experteer GmbH, Freiburg (Home-Office)

Im Herbst startet Astra seinen neuen Dienst HD+ mit Programmen von RTL und Vox in HD-Qualität, ab Januar 2010 sollen Sat.1, Pro Sieben und Kabel Eins hinzukommen. HD+ stellt neue Anforderungen an Receiver und erlaubt es Sendern, die Nutzungsmöglichkeiten der Kunden einzuschränken.

HD+-Receiver enthalten das Entschlüsselungssystem Nagra, ältere HD-Receiver müssen dafür umgerüstet werden. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Receiver über einen CI-Schacht (Common Interface) verfügt. Außerdem muss der Hersteller die Lösung mit einem Softwareupdate unterstützen. Mit einem "speziellen CI-Modul und der HD+-Karte kann der Zuschauer dann auch die neuen HD+-Programme mit seinem bereits gekauften Receiver empfangen", so Sacher.

Technisat, Humax, Kathrein, Comag und Inverto haben gegenüber Astra zugesagt, "dass einige oder alle ihrer bereits hergestellten HD-Receiver mit einem Softwareupdate und einem speziellen CI-Modul künftig für HD+ geeignet sein werden", so Sacher weiter.

Einschränkungen

Für Nutzer solcher Umrüstlösungen wird es aber einige Einschränkungen geben, da sich der Signalschutz mit dieser Lösung nicht durchgängig realisieren lässt. Sacher: "Bei diesen speziellen CI-Modulen wird eine Aufnahmefunktion voraussichtlich nicht möglich sein, die Timeshift-Funktion für zeitversetztes Fernsehen bis 90 Minuten ist voraussichtlich erlaubt." Was im Einzelfall geht und was nicht, entscheiden die Sender.

Unklar ist auch, ob sich die Pay-TV-Programme von Sky mit einem HD+-Receiver empfangen lassen: Sacher hofft auf Lösungen, "die sowohl den Empfang von Sky als auch HD+ ermöglichen". Konkrete Ankündigungen gibt es noch nicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Si-PLUS 04. Mär 2010

Dass muss man sich mal vorstellen für Talkshows und pöbelsendungen in HD auch noch...

Si-PLUS 04. Mär 2010

Dass muss man sich mal vorstellen für Talkshows und pöbelsendungen in HD auch noch...

ich und ich 08. Feb 2010

Soso, und was ist mit Mediaguard? Schon seit Jahren bei den Ammis nicht geknackt!!!

ESCHI 21. Nov 2009

HD+ ist (Gott sei Dank) in Deutschland wegen der Bezahlpflicht zum Scheitern verurteilt...

Alienhacker 31. Okt 2009

Wer Fernseh sieht hat keine Informationsfreiheit. Das Fernsehn dient fast nur zur...


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

    •  /