Abo
  • Services:

IBM fotografiert und vermisst einzelne Moleküle

Rasterkraftmikroskop macht Moleküle wie in Strukturformeln sichtbar

Die Strukturformeln von Molekülen kennt jeder aus dem Schulunterricht - aber sehen die chemischen Verbindungen wirklich so aus? Ja, das tun sie, kann nun IBM bestätigen. Erstmals konnten Wissenschaftler einzelne Moleküle fotografieren und dabei auch gleich vermessen.

Artikel veröffentlicht am ,

Elektronenmikroskope in verschiedenen Ausführungen sind nicht nur in der Forschung, sondern auch in der industriellen Anwendung seit Jahrzehnten Standardwerkzeuge. Ihre Auflösung reicht zwar aus, um die Gitterstrukturen von Verbindungen darzustellen, aber für einzelne Moleküle mit dreidimensionaler Darstellung ist sie zu gering.

Inhalt:
  1. IBM fotografiert und vermisst einzelne Moleküle
  2. IBM fotografiert und vermisst einzelne Moleküle

Forscher von IBM haben nun in Zusammenarbeit mit der Universität von Utrecht die Rasterkraftmikroskopie (Atomic Force Microscope, AFM) so weit entwickelt, dass die Auflösung für ein isoliertes Molekül reicht. Die Wissenschaftler machen sich dabei die Kräfte, die zwischen einzelnen Atomen wirken, zunutze. Deren Stärken sind anhand des Aufbaus eines Moleküls bekannt und lassen sich messen.

 
Video: IBM fotografiert Moleküle

Werden die Kräfte an vielen Stellen der Verbindung gemessen, so kann daraus ein dreidimensionales Bild errechnet werden. Das Verfahren ähnelt dem Röntgen oder der Tomographie aus der Medizin. Um die Struktur des Moleküls zu erkennen, müssen die Forscher immerhin erst durch die Elektronenwolke sehen können, welche die Atomkerne umgibt. Das Hauptproblem sind aber die winzigen Strukturen und die langen Messzeiträume.

IBM fotografiert und vermisst einzelne Moleküle 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 704,99€ inkl. Versand (Vergleichspreis 748,88€)
  2. 49,99€/59,99€
  3. für 849€ (Einzelpreis der Grafikkarte im Vergleich teurer als das Bundle)

tom0 30. Aug 2009

Sie haben aber nicht fotografiert, sondern lediglich abgebildet. Mir fehlt hier nämlich...

hackfresse 29. Aug 2009

Neulich haben die neue Hochleistungsdichtungsringe am Spaceshuttel an extrem...

blödsack 29. Aug 2009

Ähm ... das ist nichts neues. Die Methode ist schon 3 Jahre alt.

foo 28. Aug 2009

Ja, prinzipiell schon. Das hier analysierte Pentacen ist so weit von der...

physiker 28. Aug 2009

vorsicht: es ist keine echte 3d darstellung. das würde nur funktionieren wenn ein...


Folgen Sie uns
       


Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert

Quicksync ist eine überfällige Neuerung für Adobe Premiere. Wir haben die Hardwarebeschleunigung ausprobiert.

Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

    •  /