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James Bottomley: KDE und Gnome müssen innovativer werden

Kernel-Entwickler kritisiert Orientierung an Windows und MacOS. Linux müsse dem Endnutzer mehr Innovationen bieten, meint der Kernel Entwickler James Bottomley. Bisher orientiere sich zu viel an bereits existierenden Techniken.
/ Julius Stiebert
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Es gebe zwar brillante Desktoptechniken unter Linux, vieles davon basiere aber auf bekannten Techniken aus Windows oder MacOS. Damit sei der Linux-Desktop diesen Plattformen zu ähnlich. Das kritisiert der bei Novell angestellte Kernel-Entwickler James Bottomley in einem Interview mit der Linux Foundation(öffnet im neuen Fenster). Bottomley glaubt aber auch, dass die nächsten Versionen von KDE und Gnome hier innovativer sein werden.

Allerdings dürfte die von Bottomley angesprochene nächste KDE-Version mit KDE 4 bereits existieren. Denn hier haben die KDE-Entwickler eine Reihe von Altlasten hinter sich gelassen und Konzepte überdacht. Ähnliches steht mit Gnome 3 an, das 2010 erscheinen soll. Er sei gespannt, welche Techniken für die nächste Version von User Interfaces in Zukunft entstehen, so Bottomley.

Die Schwierigkeit für den Linux-Kernel sieht Bottomley in Zukunft darin, ein System zu erhalten, das auf einer Vielzahl von Plattformen effizient läuft.


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