Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Manictime: Selbstüberwachung am Computer

Nutzungsdauer von Anwendungen wird aufgezeichnet. Manictime hat sein Zeiterfassungswerkzeug(öffnet im neuen Fenster) in der Version 1.2.1 vorgestellt. Es zeichnet im Hintergrund auf, wie lange der Anwender bestimmte Anwendungen benutzt. So ergibt sich ein detailliertes Bild der Computernutzung.
/ Andreas Donath
40 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Manictime(öffnet im neuen Fenster) ist kostenlos und läuft passiv im Hintergrund mit. Es erkennt die im Vordergrund befindlichen Anwendungen, den Betrieb des Bildschirmschoners, gesperrte Rechner und schreibt mit, wie lange die Programme benutzt wurden.

Die Auswertung verfügt neben einer grafischen Zusammenfassung entlang eines Zeitstrahls auch über Detailansichten. Hier werden auf Wunsch die Namen der einzelnen Fenster gelistet, so dass beim Webbrowsen oder beim Textschreiben nachträglich erkennbar ist, was der Anwender tat. Das Mitschreiben der Fenstertitel kann in den Optionen deaktiviert werden.

Zeitmessung als Grundlage für Kalkulationen

Manictime erlaubt außerdem, ganze Zeitabschnitte zu markieren und mit Stichworten zu versehen. Das ist besonders sinnvoll, wenn die Zeit aufgabenorientiert gemessen werden soll. Benutzt der Anwender zum Beispiel für eine Aufgabe im Wechsel sein Textprogramm, eine Grafikapplikation und ein Screenshotprogramm, dann werden die Zeiten einfach addiert, wenn der Zeitstrahl entsprechend markiert wird und das gleiche Stichwort benutzt wird. Mit dieser Methode lässt sich gut erfassen, wie viel Zeit auf Tätigkeiten verwendet wird, die zur täglichen Arbeit gehören. Das kann zum Beispiel als Grundlage für eine Kalkulation genutzt werden.

Die voreingestellten Auswertungen unterscheiden zwischen Aktivität und Inaktivität, der zweite Zeitstrahl listet die einzelnen Anwendungen und deren Nutzungsdauer auf und der letzte Zeitstrahl zeigt die mit Stichwörtern zusammengefassten Tätigkeiten.

Mit dem Statistik-Reiter kann über längere Zeiträume hinweg analysiert werden, wie lange Anwendungen benutzt wurden, wie häufig der Computer ohne Eingabe des Benutzers lief und vieles mehr. Die Logdateien werden ausschließlich auf dem Rechner gespeichert und nicht etwa an einen Dienst weitergeleitet, versichern die Programmierer. Eine CSV-Exportfunktion(öffnet im neuen Fenster) ist integriert – doch eine Funktion zum Löschen der Daten war unauffindbar.

Manictime(öffnet im neuen Fenster) läuft unter Windows XP, Vista, 2003 und 2008 und wird kostenlos angeboten.


Relevante Themen