Google macht den Nutzer zum Staumelder

Google Maps mit Straßenverkehrsbericht fürs Handy

Google hat einen interaktiven Staumelder für Google Maps entwickelt: GPS-fähige Smartphones übermitteln Positionsdaten von Autofahrern. Daraus errechnet Google, wie viel Verkehr auf der Straße ist und zeigt an, wo es Staus gibt.

Artikel veröffentlicht am ,

Google hat seine Anwendung Google Maps für das Mobiltelefon um einen Verkehrsbericht erweitert. So könnten sich Nutzer vor dem Antritt einer Fahrt darüber informieren, wie viel auf den Straßen los sei und ob sie einen Stau nicht lieber auf einer Alternativroute umfahren, schreibt Dave Barth, Produktmanager bei Google Maps, im offiziellen Google-Blog.

GPS-Smartphone als Datenquelle

Stellenmarkt
  1. IT-Projektmanager (m/w/d) für Medizinische Systeme
    Limbach Gruppe SE - Niederlassung H&S, Rüsselsheim
  2. Architekt für Continuous Testing Automation (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Stuttgart, Unterföhring (bei München)
Detailsuche

Google ist dabei auf die Mitarbeit der Nutzer angewiesen: Die sollen nämlich Staus an das System melden, indem sie ihre GPS-fähigen Smartphones einschalten und die Option "My Location" aktivieren. Die Geräte übermitteln die aktuelle Position an Google. Google errechnet aus den kontinuierlich gesammelten Positionsdaten, wie schnell sich der Fahrer fortbewegt. Kombiniert mit den Positonsdaten anderer Autofahrer lässt sich so ein aktuelles Bild vom Straßenzustand erstellen, das die Nutzer dann wiederum über ihr Smartphone abrufen können.

Anhand von Farben kann er erkennen, wie viel Verkehr auf der Straße herrscht - von grün für freie Fahrt über gelb und rot bis hin zu schwarz-rot, das zähfließenden Verkehr mit Stillstand anzeigt. Berücksichtigt werden nicht nur Haupt-, sondern auch Nebenstraßen.

Privatsphäre berücksichtigt

Google habe bei dem Angebot auch den Schutz der Privatsphäre berücksichtigt, schreibt Barth: Für die Auswertung seien nur die aktuelle Position und Geschwindigkeit relevant. Diese Daten würden anonym gesammelt, Start und Ziel einer jeden Fahrt gelöscht. So seien die gesammelten Daten nicht auf einen Fahrer zurückzuführen. In Ballungsgebieten würden zudem so viele GPS-Daten zusammengefasst, dass es kaum mögliche sei, eine einzelne Person zu identifizieren.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    27./28.10.2022, Virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Den Google-Staumelder gibt es nur für die USA. Barth machte keine Angaben dazu, ob und wann er auch in anderen Ländern eingeführt wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


lolwut 31. Aug 2009

Kallocain http://de.wikipedia.org/wiki/Kallocain

d4yw41k3r 28. Aug 2009

Au weia, aus Sicht der Privatsphäre finde ich das ganz und gar nicht soll. Außer ich...

Siga9876 28. Aug 2009

Ich erinnere an mein Posting "twitter ersetzt verkehrsminister" zu der Meldung mit...

Gurgle 28. Aug 2009

Die Frage ist, wie du "kostenfrei" definierst. Solange Google sich nicht in die Karten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Streit mit Magnus Carlsen
Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben

Schachweltmeister Magnus Carlsen wirft dem Großmeister Hans Niemann Betrug vor - eine neue Untersuchung stärkt die Vorwürfe.

Streit mit Magnus Carlsen: Schachgroßmeister Niemann soll über 100 Mal betrogen haben
Artikel
  1. Airpods Pro 2 im Test: Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus
    Airpods Pro 2 im Test
    Apple schaltet Lärm und Konkurrenz aus

    Mit sinnvollen Änderungen sind die Airpods Pro 2 das Beste, was es derzeit an ANC-Hörstöpseln gibt. Aber Apples kundenfeindliche Borniertheit nervt.
    Ein Test von Ingo Pakalski

  2. Vodafone und Telekom: Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest
    Vodafone und Telekom
    Zwei Netzbetreiber melden Datenrekord auf Oktoberfest

    Die Telekom liegt beim Datenvolumen klar vor Vodafone. Es gab in diesem Jahr besonders viel Roaming durch ausländische Netze.

  3. Dr. Mike Eissele: Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben
    Dr. Mike Eissele
    "Es kann immer wieder technologische Revolutionen geben"

    Chefs von Devs Teamviewer-CTO Dr. Mike Eissele gibt einen tiefen Einblick, wie man sich auf eine Arbeitswelt ohne Bildschirme vorbereitet.
    Ein Interview von Daniel Ziegener

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /