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SAP von US-Gericht zu 139 Millionen Dollar Strafe verurteilt

Kläger will auch Verkaufsstopp erreichen. SAP soll in einem Patentrechtsstreit mit einem kleineren US-Konkurrenten 138,6 Millionen US-Dollar zahlen. Das Gericht in Texas überschritt mit dem Urteil die Forderungen des Klägers.
/ Achim Sawall
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Ein US-Gericht hat SAP wegen Patentrechtsverletzungen zu einer Strafe von 138,6 Millionen US-Dollar verurteilt. Das bestätigte ein Sprecher des Herstellers von Unternehmenssoftware auf Anfrage von Golem.de. "Wir schauen uns das Urteil an und prüfen weitere Schritte", sagte Günter Gaugler. SAP wird wahrscheinlich Widerspruch einlegen.

Kläger Versata, ein Tochterunternehmen von Trilogy Inc., ist Anbieter von Java-Software zur Automatisierung der Geschäftslogik in Unternehmensanwendungen. Versata hat in den letzten Jahren eine Reihe von Softwarefirmen übernommen. 2006 kaufte Versata Artemis International Solutions, 2007 folgten Nextance und Gensym. 2008 übernahm Versate Nuvo, Tenfold Evolutionary Technologies, International (ETI) und Clear Technologies. 2009 folgte der Kauf von Everest Software.

Das Urteil gegen SAP wurde von einem Gericht im texanischen Marshall gefällt. Die Versata-Anwälte hatten nur etwas über 100 Millionen US-Dollar gefordert. Sie wollen mit einer einstweiligen Verfügung zudem "weitere Patentrechtsverletzung verhindern". Die Klageschrift, die SAP die Verletzung von fünf Patenten vorwirft, sei schon 2007 eingereicht worden. SAP-Anwälte hatten die Patente als ungültig bezeichnet und die Forderungen abgewiesen.


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