Abo
  • Services:
Anzeige

TestSwarm - automatische Javascript-Tests in vielen Browsern

Continuous-Integration-Workflow für Javascript-Entwickler

Mozilla Labs arbeitet mit TestSwarm an einer Plattform für verteilte Javascript-Tests. Mit Hilfe einer Vielzahl von Nutzern sollen sich damit Javascript-Applikationen und Bibliotheken automatisiert in möglichst allen Browsern und Browserversionen testen lassen.

TestSwarm wurde von Mozilla-Entwickler John Resig als jQuery-Projekt ins Leben gerufen, ist derzeit aber auf dem Weg, ein offizielles Mozilla-Lab-Projekt zu werden. Noch steckt TestSwarm im Alphastadium.

TestSwarm soll das zeitaufwendige Testen von Javascript in einer Vielzahl von Browsern und Browserversionen vereinfachen. Dazu stellt TestSwarm die notwendigen Werkzeuge für einen Continuous-Integration-Workflow von Javascript-Projekten bereit. Nach jedem Commit werden entsprechende Tests angestoßen. Am Ende steht eine Tabelle, die Aufschluss darüber gibt, in welchen Browsern eine neue Entwicklerversion funktioniert und in welchen es Probleme gibt - vorausgesetzt, das jeweilige Projekt verfügt über eine entsprechende Testsuite.

Anzeige

TestSwarm.com als Dienst und Open Source

Das System wird derzeit unter TestSwarm.com für ausgewählte Projekte als Dienst angeboten, darunter die freien Javascript-Bibliotheken jQuery, YUI, Dojo, MooTools und Prototype. Der Code von TestSwarm steht allerdings als Open Source zur Verfügung. Wer also sein eigenes Projekt damit testen will, kann dies mit einer eigenen Infrastruktur tun. Unterstützt werden derzeit die Testframeworks QUnit (jQuery), UnitTestJS (Prototype), JSSpec (MooTools), JSUnit, Selenium und Dojo Objective Harness. TestSwarm kann aber um eigene Testframeworks erweitert werden.

Server verteilt Aufgaben, sammelt und korrigiert Ergebnisse

Kern von TestSwarm ist ein zentraler Server, geschrieben in PHP und MySQL, mit dem sich alle Clients verbinden. Sie erhalten hier Aufgaben und liefern Ergebnisse zurück. Auf den Clients läuft der TestSwarm-Test-Runner, eine einfache Javascript-Applikation, die im Browser ausgeführt wird. Sie frage alle 30 Sekunden beim Server an, ob dieser neue Testsuiten anzubieten hat. Wird eine geliefert, führt der Testrunner sie aus und sendet die Ergebnisse zurück an den Server. Auf welchem Browser eine Testsuite ausgeführt werden soll, kann dabei eingeschränkt werden. Zudem lassen sich mehrere Testdurchläufe erzwingen.

 

Typische Fehler, die in einem solchen Szenario auftreten, soll TestSwarm automatisch korrigieren, denn Browser liefern durchaus inkonsistente Ergebnisse, haben Bugs oder verlieren ihre Netzwerkverbindung. Entsprechende Ergebnisse werden gelöscht, die Tests im Zweifel wiederholt.

Nutzer können sich an TestSwarm beteiligen, indem sie ihre Rechner und Browser für Tests zur Verfügung stellen. Dazu muss zuvor ein TestSwarm-Account eingerichtet werden.

Anders als beispielsweise Selenium oder JSTestDriver ist TestSwarm darauf ausgelegt, unterschiedliche Testsuiten zu unterstützen, arbeitet stärker dezentral, korrigiert problematische Ergebnisse automatisch und kommt ohne Browsererweiterungen aus.

Eine Projektseite zu TestSwarm findet sich derzeit bei GitHub, ebenso der Code des Projekts.


eye home zur Startseite
Serpiente 27. Aug 2009

läuft schon seit heute Morgen aber bisher nichts...

Primel 27. Aug 2009

und dank OpenSource sicher schnell realisierbar



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Standard Life Versicherung, Frankfurt am Main
  2. Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  3. LEONEX Internet GmbH, Paderborn
  4. BWI GmbH, Meckenheim oder München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  3. 299,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Star Wars - Die letzten Jedi

    Viel Luke und zu viel Unfug

  2. 3D NAND

    Samsung investiert doppelt so viel in die Halbleitersparte

  3. IT-Sicherheit

    Neue Onlinehilfe für Anfänger

  4. Death Stranding

    Kojima erklärt Nahtodelemente und Zeitregen

  5. ROBOT-Angriff

    19 Jahre alter Angriff auf TLS funktioniert immer noch

  6. Bielefeld

    Stadtwerke beginnen flächendeckendes FTTB-Angebot

  7. Airspeeder

    Alauda plant Hoverbike-Rennen

  8. DisplayHDR 1.0

    Vesa definiert HDR-Standard für Displays

  9. Radeon-Software-Adrenalin-Edition

    Grafikkartenzugriff mit Smartphone-App

  10. Datentransfer in USA

    EU-Datenschützer fordern Nachbesserungen beim Privacy Shield



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Thinkpad X1 Yoga v2 im Test: LCD gegen OLED
Thinkpad X1 Yoga v2 im Test
LCD gegen OLED

Samsung Gear Sport im Test: Die schlaue Sportuhr
Samsung Gear Sport im Test
Die schlaue Sportuhr
  1. Wearable Fitbit macht die Ionic etwas smarter
  2. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  3. Fitbit Ionic im Test Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr

Minecraft Education Edition: Wenn Schüler richtig ranklotzen
Minecraft Education Edition
Wenn Schüler richtig ranklotzen

  1. Re: Hört mal auf mit diesem Blödsinn

    medium_quelle | 04:18

  2. Re: Golem Was soll das? Überschrift geht ja garnicht

    DAUVersteher | 04:01

  3. Re: Keine Lust auf schwere, komplexe Kämpfe?

    motzerator | 03:46

  4. Re: Das wird total abgefahren....

    ChristianKG | 03:31

  5. Re: Für was der Bedarf an Wildcard-Zertifikaten?

    ManfredHirsch | 03:23


  1. 18:40

  2. 17:11

  3. 16:58

  4. 16:37

  5. 16:15

  6. 16:12

  7. 16:01

  8. 15:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel