Urteil - Mininova muss illegale Torrents entfernen

Betreiber haben drei Monate Zeit, ihre Plattform zu säubern

Mininova soll innerhalb von drei Monaten alle Dateien, die auf urheberrechtlich geschütztes Material verweisen, entfernen, andernfalls droht eine Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro. Das entschied ein Gericht in Utrecht.

Artikel veröffentlicht am ,

Geklagt hat die Anti-Piraterie-Stiftung Brein, die zuvor schon gegen Pirate Bay vor Gericht erfolgreich war. Ähnlich sieht es im Fall Miniova aus. Die Betreiber haben nun drei Monate Zeit, alle Verweise auf urheberrechtlich geschütztes Material zu entfernen, andernfalls droht eine Geldbuße von bis zu 5 Millionen Euro.

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Mininova will gegen das Urteil vorgehen, denn die Betreiber sehen ihre Bemühungen zum Schutz der Rechteinhaber nicht gewürdigt. Anders als Pirate Bay hat Mininova für Brein einen Filter entwickelt, um Dateien auf Wunsch von Rechteinhabern zu sperren. Auf der Seite finden sich zahlreiche aktuelle Kinofilme, Fernsehserien und Software. Nach Angaben von Brein verweisen 80 bis 90 Prozent der rund 1 Million Torrents auf Mininova auf urheberrechtlich geschütztes Material.

Mininova-Gründer Erik Dubbelboer ist mit dem Urteil daher nicht zufrieden. Man sei nun gezwungen, das eigene Geschäft zu überdenken. Worauf das hinausläuft, könne man derzeit nicht sagen, so Dubbelboer. Zunächst müsse das Urteil genau geprüft werden, denn man gedenke, dagegen vorzugehen.

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Frustbürger 30. Jan 2010

Ja, unser Staat ist krimineller wie die Bürger!!! Der Staat kauft Hellerware und darf...

IchDuErSieEs 30. Aug 2009

wieso über dieses thema immer wieder und immert noch so diskutiert wird, als ob jede...

Peking-Ente 30. Aug 2009

Profit-orientiert geht aber so: http://www.happyhippo.net/

Bitte nen... 27. Aug 2009

Nimms locker, ALTs sind eh besser^^



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