Alternativer Taskmanager Process Hacker für mehr Kontrolle
Process Hacker(öffnet im neuen Fenster) ist grob in drei Bereiche gegliedert, die neben den Anwendungen auch Dienste und Netzwerkverbindungen der einzelnen Programme auflisten. Eine Baumansicht visualisiert die Prozesshierarchie und bietet mehr Übersicht über das System als der bordeigene Taskmanager von Windows. Neben der CPU-Beanspruchung zeigt Process Hacker auch den Speicherdurchsatz einzelner Programme in Zahlen oder als Grafiken im Zeitverlauf an.
Bei unbekannten Anwendungen hilft die eingebundene Google-Suche, den Ursprung der Programme zu ergründen. Die Anwendungsinformationen können auch einfach in die Zwischenablage zur späteren Weiterverarbeitung kopiert werden. Selbst versteckte und terminierte, aber weiter referenzierte Prozesse versucht Process Hacker zu finden.
Alle Anwendungen können per Mausklick terminiert werden. Dazu wendet der integrierte "Terminator" maximal zwölf verschiedene Methoden an und zeigt, welche sich als wirkungsvoll herausstellt.
Auch bei den Diensten gehen die Fähigkeiten des Process Hackers über die von Windows hinaus. Neben Starten, Stoppen und Löschen können auch neue Dienste erzeugt werden. Die Entwickler versprechen gar, dass besonders hartnäckige Dienste von Sicherheitsprogrammen beendet werden können und listet IceSword, Avast, AVG, Comodo und einige weitere auf. Außerdem soll das Programm versteckte Rootkits wie Hacker Defender und FU aufspüren.
Im Netzwerkregister werden zu sämtlichen Programmen die Kommunikationswege aufgezeigt. Dazu gehören die externen IP-Adresse, mit der das Programm kommuniziert, sowie das verwendete Protokoll.
Process Hacker 1.5(öffnet im neuen Fenster) läuft ab Windows XP SP2 und erfordert das .Net Framework 2.0. Das Programm ist kostenlos erhältlich und wurde unter der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht.



