Kingston und Monster verpacken ohne Frust
Riesige Pakete für kleine Bücher? Komplizierte oder hartnäckige Verpackungen, aus denen sich Geräte kaum herausschälen lassen? Damit soll bei Amazon in Zukunft Schluss sein. Die Kunden des Onlinehändlers sollen ohne Frustration und Schwierigkeiten an ihre bestellte Ware kommen.
Keine Blister mehr
Frustration-free Packaging, frustrationsfreie Verpackungen, nennt der Onlinehändler das Programm, das er im Herbst 2008 ins Leben gerufen hat. Diesem Programm haben sich nun die beiden Elektronikhersteller Kingston und Monster angeschlossen. Sie wollen eine Reihe von Produkten ab sofort in umweltfreundlichen Verpackungen anbieten. Speicherkarten und Geräte sollen demnach künftig nicht mehr in riesigen Verpackungen aus hartem Kunststoff, die nur schwer zu öffnen sind, ausgeliefert werden, sondern in solchen, die kaum größer sind als das Produkt selbst und aus umweltfreundlichen Materialien bestehen.
Problemloses Auspacken
Mit dem Programm zum frustrationsfreien Auspacken will Amazon gegen die oft überdimensionierten, unhandlichen Blister vorgehen, in denen viele Hersteller Elektronikprodukte und Spielzeug anbieten. Nach Amazons Vorstellung sollen die Hersteller die unhandlichen Kunststoffverpackungen durch einfachere aus Pappe ersetzen.
Im Rahmen des Programms hat Amazon vor einigen Monaten den Kunden eine Möglichkeit zur Rückmeldung eingerichtet: Sie können dem Onlinehändler mitteilen, ob ein Paket zu groß oder zu klein war oder ob es die richtige Größe hatte. Außerdem können sie bewerten, ob die Verpackung eines Produktes einfach oder schwierig zu öffnen war.
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