Test: Windows 7 - das macht der Vista-Nachfolger besser

Benutzerkontensteuerung arbeitet vierstufig

Ein oft beklagtes Ärgernis von Windows Vista war die Benutzerkontensteuerung. Dieses an sich sinnvolle Sicherheitssystem spuckte dermaßen viele Warnhinweise aus, dass viele Anwender die Hinweise entweder einfach immer bestätigt oder den Schutz der Benutzerkontensteuerung ganz ausgeschaltet haben. In Windows 7 kann die Benutzerkontensteuerung in vier Stufen reguliert werden und vor allem die vielen doppelten Abfragen von Windows Vista gibt es nicht mehr.

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In der untersten Stufe werden alle Rückfragen automatisch bestätigt und der Nutzer erhält keine Dialoge mehr, während in der obersten Einstellung alle Änderungen vom Anwender bestätigt werden müssen. Die oberste Stufe entspricht somit der Einstellung in Windows Vista mit einer entsprechend hohen Sicherheit. Aber selbst die niedrigste Stufe bietet noch eine höhere Sicherheit als die vollständige Abschaltung der Benutzerkontensteuerung.

Um das Einschleusen von Schadsoftware zu erschweren, sind ab Windows 7 alle Autostarts von USB-Sticks oder externen Festplatten deaktiviert. Das soll verhindern, dass sich Schadsoftware automatisch verbreitet, wenn nur die Hardware angeschlossen ist. Allerdings lässt Microsoft die letzte Konsequenz vermissen, denn die automatische Wiedergabe optischer Datenträger ist weiterhin voreingestellt. Hier muss der Anwender selbst Hand anlegen, um dieses Einfallstor für Schadsoftware abzuschalten.

Beigaben

Der in Windows 7 enthaltene Windows Media Player 12 unterstützt nun mehr Audiocodecs, so dass sich mehr Inhalte direkt abspielen lassen. Er versteht die Formate AAC, MPEG4, H.264, AVCHD, XviD sowie DivX und kann Blu-ray-Scheiben wiedergeben. Eine neue Kompaktansicht nimmt weniger Platz auf dem Bildschirm ein und der Windows Media Player kann über die Taskvorschau in Grundzügen bedient werden. Dadurch lässt sich die Wiedergabe bequem pausieren oder fortsetzen sowie Kapitel oder Lieder vor- und zurückspringen.

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Sowohl Paint als auch Wordpad haben die Ribbon-Oberfläche erhalten, wie sie mit Office 2007 eingeführt wurde. Die neue Wordpad-Version kann keine normalen Word-Dateien mehr öffnen oder speichern, sondern kommt nur mit dem Format von Word 2007 klar. Im Gegenzug kann Wordpad nun auch Opendocument-Dokumente öffnen und speichern. Applikationen wie das Adressbuch und ein E-Mail-Client gehören nicht mehr zum Lieferumfang. Dafür verweist Microsoft auf entsprechende Live-Produkte des Unternehmens. Damit will der Konzern eine stärkere Verbreitung der Live-Dienste erreichen. Bislang fristen sie eher ein Nischendasein und werden bis auf den Windows Live Messenger kaum genutzt.

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Johnny Cache 16. Apr 2010

Vielleicht haben sie endlich kapiert daß es Leute gibt welche auf Standard-konforme...

Slusher 28. Dez 2009

Ich habe selbst kürzlich von XP auf 7 gewechselt was ich wegen div. Vorurteile erst nicht...

user_10111 07. Dez 2009

Ich finde es extrem schade, dass in allen Windows 7 Artikeln hauptsächlich auf die neuen...

ölkjökijhökjhlj... 16. Sep 2009

endlich beleuchtet das jemand mal aus wirtschaftlicher sicht! trotzdem wüsste ich gerne...



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