Abo
  • IT-Karriere:

Test: Windows 7 - das macht der Vista-Nachfolger besser

Das Startmenü von Windows 7 entspricht in Aufbau und Struktur dem, was von Windows Vista bekannt ist. Es ist in zwei Bereiche geteilt. Die linke Seite zeigt wahlweise festgetackerte Verknüpfungen sowie häufig benutzte Programmverknüpfungen oder alle Einträge im Startmenü. Alternativ lassen sich Programme starten, indem der Programmname in das Suchfeld eingegeben wird. Vielfach ist dieser Weg des Applikationsstarts wesentlich effizienter als sich durch die Untiefen des Startmenüs zu klicken. Auf der rechten Startmenüseite finden sich Verknüpfungen zu Standardverzeichnissen wie Dokumente, Bilder, Musik, Spiele, Computer, die neue Geräteverwaltung und die Systemsteuerung.

Stellenmarkt
  1. interhyp Gruppe, München
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt

Neu aufgezogen wird mit Windows 7 auch der Tray-Bereich der Taskleiste. In diesem Areal legen sich Programme ab, die im Hintergrund laufen und ansonsten nicht in der Taskleiste auftauchen. Immer mehr Softwareanbieter sind dazu übergegangen, sich bei einer Installation in diesem Tray-Bereich zu verewigen. Bei einem leidlich gepflegten Windows-System wuchert dieser Bereich daher schnell zu und nimmt dann einen beträchtlichen Teil der Taskleiste ein. Mit einem radikalen Schnitt will Microsoft dieses Problem lösen, indem Windows 7 in der Standardeinstellung nur noch maximal vier Symbole in diesem Bereich anzeigt.

Das lässt die Taskleiste zwar nicht mehr automatisch zuwuchern, hilft aber nicht dagegen, dass viele Applikationen im Hintergrund laufen, die der Nutzer nur selten oder auch gar nicht verwendet. Der Ansatz von Microsoft verdeckt das Problem somit nur, anstatt es etwa durch eine Änderung von Installationsrichtlinien zu beseitigen. Die Mengenbegrenzung auf vier Icons kann auch aufgehoben werden und der Nutzer kann festlegen, unter welchen Voraussetzungen ein Icon im Traybereich erscheint.

Dabei hat der Nutzer die Wahl, ob Symbole samt Benachrichtigungen generell ein- oder ausgeblendet werden sollen. Als dritte Option kann das Symbol der Applikation ausgeblendet werden, während Benachrichtigungen weiterhin erscheinen. Wie auch in der Taskleiste lassen sich nun die Symbole im Tray-Bereich beliebig mit der Maus verschieben, so dass der Anwender mehr Ordnung in diesen Bereich bringen kann.

Unpassenderweise erscheint auch das Icon zum Entfernen angeschlossener Hardware nicht mehr im Traybereich. Das macht das Entfernen angeschlossener Hardware deutlich umständlicher, weil der Nutzer nun erst ein Kontextmenü aufrufen muss, um Geräte abzumelden. Außerdem dürfte es dafür sorgen, dass mehr Anwender vergessen, das Gerät vor dem Abziehen vom System abzumelden.

Windows 7 ohne klassisches Startmenü

Manche Anwender von Windows XP und Vista verwenden immer noch das klassische Startmenü, das sich umfangreicher konfigurieren lässt als das neue Vista-Startmenü, das sich funktional unverändert in Windows 7 findet. Allerdings fehlt dem klassischen Startmenü die komfortable Suchfunktion des neuen Startmenüs, über die sich Applikationen sehr schnell finden lassen. Mit Windows 7 streicht Microsoft die Möglichkeit, die klassische Startmenüdarstellung zu verwenden, es gibt nur noch eine Startmenüansicht.

In den Designvorlagen von Windows 7 findet sich zwar weiterhin eine klassische Darstellung, aber der Aufbau des Startmenüs bleibt davon unberührt. Die klassische Darstellung hinterlässt den Eindruck, dass Microsoft diese Darstellung langfristig nicht mehr unterstützen will. Anders ist jedenfalls kaum zu erklären, dass diese Designvorlage derart unansehnlich ist.

 Test: Windows 7 - das macht der Vista-Nachfolger besserTest: Windows 7 - das macht der Vista-Nachfolger besser 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9
  11.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Microsoft Office 365 Home für 49,99€, SanDisk SSD Plus 1 TB für 88€ und Microsoft...
  2. 88€
  3. 579€

Johnny Cache 16. Apr 2010

Vielleicht haben sie endlich kapiert daß es Leute gibt welche auf Standard-konforme...

Slusher 28. Dez 2009

Ich habe selbst kürzlich von XP auf 7 gewechselt was ich wegen div. Vorurteile erst nicht...

user_10111 07. Dez 2009

Ich finde es extrem schade, dass in allen Windows 7 Artikeln hauptsächlich auf die neuen...

ölkjökijhökjhlj... 16. Sep 2009

endlich beleuchtet das jemand mal aus wirtschaftlicher sicht! trotzdem wüsste ich gerne...

GoD 04. Sep 2009

Na wie wäre es dann mal mit selber testen? Und dann sag mir nochmal welche Einstellung...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    IT-Forensikerin: Beweise sichern im Faradayschen Käfig
    IT-Forensikerin
    Beweise sichern im Faradayschen Käfig

    IT-Forensiker bei der Bundeswehr sichern Beweise, wenn Soldaten Dienstvergehen oder gar Straftaten begehen, und sie jagen Viren auf Militärcomputern. Golem.de war zu Gast im Zentrum für Cybersicherheit, das ebenso wie die IT-Wirtschaft um guten Nachwuchs buhlt.
    Eine Reportage von Maja Hoock

    1. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    2. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    3. IT-Headhunter ReactJS- und PHP-Experten verzweifelt gesucht

    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

      •  /