Surfer haben Rechte
Was ist bei einer Banküberweisung im Internet zu beachten? Was sind Cookies? Wann verstößt man bei Tauschbörsen gegen Urheberrechte? – und: Welche Rechte haben Nutzer im Netz? Auf diese Fragen sollen die beiden neuen Internetportale Verbraucher sicher online(öffnet im neuen Fenster) und Surfer haben Rechte(öffnet im neuen Fenster) Antwort geben. Beide wurden heute von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner vorgestellt.
"Das Internet eröffnet unzählige Möglichkeiten, die von immer mehr Menschen genutzt werden. Die Nutzer sind sich dabei oft der Gefahren nicht bewusst – oder sie kennen die Gefahren, wissen aber nicht, wie sie sich schützen sollen", erläutert die Ministerin die Intention hinter den Portalen. Sie sind Teil der Kompetenzoffensive Digitale Welt, mit der das Verbraucherschutzministerium alle Verbraucher zielgruppengerecht über den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz informieren will.
"Verbraucher sicher online" soll Informationen zur sicheren Computer- und Internetnutzung aus einer Hand bieten. Entwickelt wurde das Portal von der Technischen Universität Berlin. Es umfasst unter anderem Anleitungen zur sicheren Einrichtung des E-Mail-Programms, zur Änderung der Passwörter und zum Schutz vor Cookies. Zudem gibt es Tipps zur Verwendung digitaler Inhalte, beispielsweise zur Frage, wie gekaufte Musik so umgewandelt werden kann, dass sie auf MP3-Spielern abspielbar ist und was dabei erlaubt ist.
Das von der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) entwickelte Portal "Surfer haben Rechte" soll helfen, die Rechte von Verbrauchern durchzusetzen und Rechtsmissbrauch aufzuspüren.
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