Fusion von Renesas und NEC Electronics braucht Milliarden

Zusammenschluss nur mit 1,5 Milliarden Euro von Konzernmüttern möglich

Die Chiphersteller Renesas und NEC Electronics brauchen für ihren Zusammenschluss Hilfen in Höhe von 200 Milliarden Yen (1,5 Milliarden Euro). Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Mit der Fusion würde der drittgrößte Chiphersteller der Welt entstehen.

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Hitachi, Mitsubishi Electric und NEC müssen 200 Milliarden Yen (1,5 Milliarden Euro) zuschießen, um die Fusion von Renesas und NEC Electronics zu ermöglichen. Das hat die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei erfahren. Renesas, ein Gemeinschaftsunternehmen von Hitachi (55 Prozent) und Mitsubishi Electric (45 Prozent), habe einen so hohen Schuldenstand, dass die geplante Verschmelzung der beiden Konzerne, die bis April 2010 geplant ist, nur mit dem Milliardenzuschuss möglich sei. NEC Electronics und Renesas haben zusammen einen Jahresumsatz von 1,2 Billionen Yen (10,2 Milliarden Euro) und wären zusammen hinter Intel und Samsung der weltgrößte Chiphersteller. Auf dem japanischen Markt wäre Renesas/NEC Electronics sogar die Nummer eins.

Offiziell gaben die Firmen heute bekannt, dass die Unterzeichnung einer bindenden Vereinbarung für den Zusammenschluss auf Ende September 2009 verschoben wurde. "Die Prospektprüfung ist abgeschlossen und die Unternehmen arbeiten nun an der letzten Phase der Vereinbarung", hieß es weiter.

Renesas entwickelt und fertigt Halbleiter-Systemprodukte für den Mobil-, Automobil-, PC- und Digital-Home-Electronics-Markt. Das am 1. April 2003 gegründete Unternehmen liefert System-on-Chip-Bausteine, Smartcard-ICs, Mixed-Signal-Produkte und Flash-Speicher.

NEC Electronics ist auf Halbleiterprodukte für Breitband- und Kommunikationsmärkte, Systeme für die mobile Telefonie, PC-Peripherie, Automotive, den Consumerbereich sowie auf Multi-Market-Produkte spezialisiert. NEC Electronics hat weltweit 24 Tochterunternehmen. NEC hält 65 Prozent an NEC Electronics.

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