Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

FSF startet Kampagne gegen Windows 7

Organisation verschickt Briefe an die Fortune 500. Die Free Software Foundation (FSF) hat eine Kampagne gegen Microsofts neues Betriebssystem Windows 7 und proprietäre Software im Allgemeinen gestartet. Auf der Seite Windows7sins.org listet die FSF die durch proprietäre Software entstehenden Gefahren auf.
/ Julius Stiebert
285 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Unter Windows7sins.org(öffnet im neuen Fenster) stellt die FSF Informationen zu den Gefahren durch proprietäre Software im Allgemeinen und Windows 7 im Speziellen bereit. So investiere Microsoft viel Geld, damit bereits Kinder in Bildungseinrichtungen ausschließlich mit Microsoft-Software arbeiteten und sich so früh an die Produkte gewöhnten. Ferner verletze Microsoft mit Techniken wie Windows Genuine Advantage die Privatsphäre seiner Nutzer.

Die FSF beklagt, Microsoft nutze seine Monopolstellung aus und schreibe Hardwareherstellern vor, Windows auszuliefern. Dadurch entstehe der Lock-in-Effekt(öffnet im neuen Fenster), den das Unternehmen nutze, um seinen Anwendern Updates aufzuzwingen. Microsoft gehe aktiv gegen offene Standards wie das Opendocument-Format vor, schränke seine Kunden mit DRM-Techniken ein und gefährde durch etliche Sicherheitslücken die Sicherheit der Anwender.

Um diese Nachricht zu verbreiten, hat die FSF einen Brief(öffnet im neuen Fenster) an 499 der Fortune-500-Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) verschickt. Microsoft, die ebenfalls unter den Fortune 500 sind, bekam keinen Brief. Mit dem Brief sollen die Entscheidungsträger vor Windows 7 gewarnt und über Alternativen aufgeklärt werden.

Die Kampagne richte sich jedoch nicht nur gegen Windows 7, sondern auch gegen andere Anbieter proprietärer Software wie Adobe und Apple, so Kampagnenleiter Matt Lee.

Mit Badvista.org hatte die FSF auch schon eine Kampagne gegen Windows Vista ins Leben gerufen.


Relevante Themen