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Sony stellt 3G-fähigen E-Book-Reader vor

Inszenierung in Apple-Manier. Auf einer Pressekonferenz in New York hat Sony einen neuen E-Book-Reader präsentiert. Mit dem "Reader Daily Edition" hat Sony erstmals auch ein Gerät mit einem 3G-Funkmodul im Programm.
/ Werner Pluta
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Sony hat heute in New York einen neuen E-Book-Reader vorgestellt. Das Gerät, das den Namen Reader Daily Edition trägt, soll im Dezember für 400 US-Dollar auf den Markt kommen.

Wie Steve Jobs

Sony hatte eine Pressekonferenz in der öffentlichen Bibliothek einberufen, der New York Public Library, um die beiden kürzlich angekündigten Modelle PRS-600 Reader Touch Edition und Reader PRS-300 Pocket Edition vorzuführen. Am Ende habe, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster), Steve Haber, der Chef der E-Book-Abteilung, in Steve-Jobs-Manier den bisher unbekannten Reader Daily Edition präsentiert.

Dieser hat einen 7 Zoll großen Bildschirm, ist also größer als die beiden anderen Geräte, deren Bildschirme 5 und 6 Zoll groß sind. Wie der PRS-600 Reader hat auch der Reader Daily Edition einen Touchscreen. Als erster von Sonys E-Book-Readern kommt das neue Geräte drahtlos per 3G ins Internet. Sony hat auch schon seinen Partner genannt: Käufer des Gerätes werden über das Netz von AT&T Bücher laden können.

Kostenlos Bücher laden

Der drahtlose Zugang zu Sonys E-Book-Shop soll überall in den USA möglich sein. Wie beim Konkurrenten Amazon werden auch bei Sony keine Kosten für die Übertragung von Inhalten auf das Gerät fällig. Amazon-Kunden nutzen für den drahtlosen Zugang zum Kindle-Shop das Netz von AT&T-Konkurrent Sprint.

Auf dem Gerät wird eine Applikation installiert sein, mit deren Hilfe ein Nutzer eine öffentlichen Bibliothek in der Nähe seines aktuellen Standortes finden kann. Unterstützt die Bibliothek elektronisches Ausleihen, kann er auf deren E-Book-Bestände zugreifen und einen Text auf sein Gerät laden. Das digitale Buch bleibt für drei Wochen auf dem Reader, danach wird es automatisch gelöscht. Das elektronische Ausleihen von Büchern soll kostenlos sein.


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