Vorerst keine Smartbooks mit Android von Asus
Noch im März 2009 hatte Asus' Europa-Chef Eric Chen bestätigt, dass sein Unternehmen Googles offenes Betriebssystem Android auf den hauseigenen Eee-PCs testet – nun wird jedoch nicht mehr mit Nachdruck in diese Richtung entwickelt. Einer Meldung des IDG News Service zufolge(öffnet im neuen Fenster) hat sich CEO Jerry Shen in Taipeh wie folgt geäußert: "Gegenwärtig sehe ich keinen klaren Markt für Smartbooks."
Asus will seine Entwicklungskapazitäten lieber in neue Netbooks stecken. Die noch junge Kategorie der Smartbooks, die sich von Netbooks funktional vor allem durch feste Onlineanbindung wie durch UMTS in entsprechenden Anwendungen unterscheiden sollen, hat damit vorerst einen wichtigen Fürsprecher verloren.
Auch andere Hersteller, die bisher ARM-Prozessoren für ihre Geräte bevorzugt hatten, rücken inzwischen von der Idee des Smartbooks ab. Ausgehend von einem Smartphone sollten diese Geräte – was sie wiederum von den meisten MIDs unterscheidet – mit einer Tastatur ausgestattet werden und eine Mischung aus Netbook und Smartphone darstellen. Auch Nokias erstes Netbook wird beispielsweise mit einem Atom-Prozessor ausgestattet sein.
Asus' jüngste Entscheidung dürfte aber nicht an Android als Betriebssystem liegen. Auf Basis des Google-OS entwickelt das Unternehmen zusammen mit Garmin ein Smartphone.
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