Rechtsstreit um Unix-Copyrights muss erneut vor Gericht

SCO muss weiter Lizenzgebühren an Novell zahlen

Der Streit zwischen SCO und Novell um das Unix-Copyright muss teilweise neu verhandelt werden. Zwar muss SCO weiter Lizenzgebühren an Novell zahlen. Ob das Unix-Copyright von Novell an SCO verkauft wurde, muss aber jetzt eine Jury entscheiden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Berufungsgericht hat laut Groklaw das Urteil im Rechtsstreit zwischen Novell und SCO teilweise bestätigt. So muss SCO weiter die gut 2,5 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren an Novell zahlen.

Ob beim Verkauf von Unix an SCO auch das Copyright mitverkauft wurde, muss nun allerdings eine Jury entscheiden. Richter Dale A. Kimball hatte 2007 entschieden, dass das Copyright an Unix bei Novell verblieben sei. Kimball hat sich aus dem Fall und auch aus dem Streit zwischen SCO und IBM zurückgezogen, berichtet Growklaw. Richter Ted Stewart ist jetzt für die erneute Verhandlung zwischen SCO und Novell zuständig. Richterin Tena Campbell übernimmt das Verfahren zwischen IBM und SCO.

SCO ist laut einer Pressemitteilung zufrieden mit der Entscheidung. Novell meint, es bleibe abzuwarten, was nun passiert - schließlich befindet sich SCO im Chapter 11 und ein Konkursverwalter soll sich um das Unternehmen kümmern. Novell will jedoch den Fall und die Interessen seiner Linux-Kunden weiter verteidigen.

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Furgas 25. Aug 2009

Das geht doch nicht, solange der "Koffer mit den Beweisen" verschwunden ist.

Ellerium114 25. Aug 2009

Eine SCO-News am Dienstag? Das bringt doch den ganzen Kalender durcheinander.

langweilig 25. Aug 2009

Sagt mal, eigentlich war SCO doch pleite oder nicht? Also langsam wirds echt mal...

Himmerlarschund... 25. Aug 2009

SCO heult rum, weil wohl Quellcode aus Unix in den Linux-Kernel eingeflossen ist. Das ist...



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