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Intels Smartphone-Atom "Lincroft" mit eigenem Stromsparchip

Nächste Plattform "Moorestown" wird sehr dynamisch getaktet

Auf der derzeit im kalifornischen Palo Alto stattfindenden Konferenz "Hot Chips" hat Intel weitere Details zur für Smartphones und MIDs gedachten Plattform mit dem Codenamen Moorestown verraten. Die Chips und Busse können dynamisch getaktet werden, zudem gibt es mit "Briertown" einen eigenen Baustein für die Energieverwaltung.

Artikel veröffentlicht am ,

Moorestown ist der Nachfolger des noch aktuellen Menlow, wobei vor allem die Integration vorangetrieben wird. Im von Intel schon als SoC bezeichneten Prozessorteil "Lincroft" stecken ein Atom-Kern mit 45 Nanometern, Grafik- und Videoeinheit sowie Speicher- und Displaycontroller. Der Rest des Chipsatzes steckt in nur einem Baustein namens "Langwell". Dies hatte Intel schon mehrfach erklärt.

Inhalt:
  1. Intels Smartphone-Atom "Lincroft" mit eigenem Stromsparchip
  2. Intels Smartphone-Atom "Lincroft" mit eigenem Stromsparchip

Wie jetzt auf der Hot Chips in Palo Alto bekanntgegeben wurde, kommt dazu aber noch ein "Power Management IC" (PMIC) namens "Briertown". Intel will diesen nicht alleine entwickeln, sondern dafür mit Freescale, Maxim und NEC zusammenarbeiten. Briertown soll die Energieverwaltung des gesamten Geräts steuern - also vermutlich nicht nur die Intel-Chips, sondern auch etwaige Funkmodule und Eingabegeräte.

Briertown als externer Stromsparchip

Ein ähnliches Konzept verfolgt Intel schon mit dem Core i7. Dort steuert die "Power Control Unit" (PCU) die gesamte Energieverwaltung des Prozessors, wozu einige thermische Sensoren und Messeinheiten für Spannungen beitragen. Der Chip ist damit nicht mehr auf externe Einheiten wie Schaltungen des Mainboards angewiesen, die langsamer arbeiten und möglicherweise falsche Daten liefern. Mit Briertown soll diese Steuerung offenbar auf eine gesamte Plattform ausgedehnt werden.

Der Chiphersteller betonte in seinen Vorträgen auf der Hot Chips zudem, dass die einzelnen Funktionsblöcke von Lincroft mit sehr variablen Taktfrequenzen betrieben werden können. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, selbst in Desktopchipsätzen werden heute etwa Grafik- und Videoeinheiten nur bei Bedarf mit hohen Takten betrieben. Bei Lincroft sollen diese Blöcke aber wohl auch dauerhaft in ihren Takten und damit der Leistungsaufnahme beschränkt werden können.

Intels Smartphone-Atom "Lincroft" mit eigenem Stromsparchip 
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notan 26. Aug 2009

Hot Chips ist die passende Veranstaltung für die Intel Chips. Mit der Leistungsaufnahme...

CaZper 25. Aug 2009

ich hab ein gutes altes Sony Ericson K800 und das nutze ich als Fernbedienung für meinen...

Evil Master 25. Aug 2009

Ich würde mich sehr dafür interessieren, wann es den nun kommen soll! Den es wird...


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