Abo
  • Services:

Microsofts OneApp: Konkurrenz für Java auf dem Handy

Mobile Softwareumgebung für die mobile Nutzung von Webapplikationen

Microsoft hat mit OneApp eine Softwareumgebung für Mobiltelefone vorgestellt, die vor allem auf den Einsatz von Webapplikationen ausgerichtet ist. OneApp soll auf vielen gängigen Mobiltelefonen funktionieren, eine Smartphone-Plattform ist nicht erforderlich. Damit tritt Microsoft in Konkurrenz zu Suns Java-Engine auf Mobiltelefonen.

Artikel veröffentlicht am ,

Als Hardwarevoraussetzung benötigt OneApp lediglich die Java-Engine J2ME sowie eine mobile Datenverbindung, GPRS würde bereits genügen. Die Applikation selbst komprimiert den Datenstrom nach Microsoft-Angaben mit 10:1. Das soll den Download beschleunigen und die Kosten für den Datentransfer gering halten. OneApp selbst ist nur rund 150 KByte groß und eignet sich damit auch für Mobiltelefone, die nur wenig Speicher besitzen. Hinzu kommen dann noch einmal jeweils unter 30 KByte für die einzelnen Applikationen.

Stellenmarkt
  1. Lehmann&Voss&Co. KG, Hamburg
  2. HUTH Elektronik Systeme GmbH, Troisdorf-Spich

Denn OneApp selbst stellt nur die Plattform für die Installation anderer Software bereit. Dabei handelt es sich vor allem um Webapplikationen. OneApp-Programme werden in Javascript und XML geschrieben. Zum Start wird es OneApp-Programme für Facebook, Twitter, den Windows Live Messenger sowie einen Feed-Reader geben sowie weiter nicht genannte Spiele und Applikationen.

OneApp zunächst für Wachstumsländer geplant

OneApp wird es zunächst nur in Südafrika beim Mobilfunknetzbetreiber Blue Label Telecoms geben. Ab wann genau das Produkt dort zu haben sein wird, verriet Microsoft nicht. OneApp wird als kostenloser Download angeboten. Unklar ist, wann es in anderen Ländern angeboten wird. Zunächst will sich Microsoft aber mit OneApp auf die Märkte in Wachstumsländern konzentrieren. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen zwei weitere Netzbetreiber als OneApp-Anbieter vorstellen.

Gegenüber Cnet.com erklärte Amit Mital, bei Microsoft für OneApp zuständig, dass OneApp-Programme auf jedem Mobiltelefon funktionieren und nicht extra angepasst werden müssten. Das sei ein Vorteil gegenüber Java-Applikationen für Mobiltelefone. Diese müssten an die Hardwareeigenschaften des betreffenden Mobiltelefons angepasst werden. Das führe zu langen Entwicklungszeiten und hohen Kosten.

Der Ansatz von Java sieht vor, dass die Gerätehersteller eine Java-Engine auf ihre Geräte bringen müssen. Microsoft kooperiert hingegen mit den Netzbetreibern und bietet ihnen eine Software, die für den sinnvollen Einsatz einen mobilen Datentarif braucht. Damit könnten die Netzbetreiber zusätzlichen Umsatz erzeugen, indem mobile Applikationen von Kunden eingesetzt werden, die bislang keine Datendienste am Mobiltelefon verwenden.

Nur wenige Mobiltelefone am Markt werden unterstützt

Microsoft verspricht, dass OneApp auf allen Mobiltelefonen mit GPRS-Funktion läuft. Bisher unterstützt der Hersteller aber nur einen Bruchteil der Geräte am Markt. Dazu zählen die Nokia-Modelle 3555, 5320, 6300, 6500, 6600 sowie die Symbian-Smartphones der E- und N-Serie. Von Samsung wird nur das U900 Soul unterstützt und bei Sony Ericsson sind es die Modelle C510, C902, C905, G705,K610i, K800i, K805i, T650i, W200i, W580i, W595, W660i und W980.

Erst Ende 2009 will Microsoft ein Software Development Kit für OneApp veröffentlichen. Derzeit arbeitet Microsoft direkt mit Partnern zusammen, um neue OneApp-Applikationen anbieten zu können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 9,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Crazy Doc 26. Aug 2009

Ich schätze OneApp soll eine M$-Konkurenz zu JavaFX (www.javafx.com) auf Handys sein. In...

the_spacedings 26. Aug 2009

Und das MS seine Finger drin hat...

zilti 25. Aug 2009

- Wie bitte soll ein Programm, welches JavaME verwendet, um zu funktionieren, eine...

mwi 25. Aug 2009

Entweder bin ich zu doof, die Hitze hat mich erwischt oder der Artikel ist schlecht...

Infokrieger 25. Aug 2009

Mir schauderts....


Folgen Sie uns
       


Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert

Quicksync ist eine überfällige Neuerung für Adobe Premiere. Wir haben die Hardwarebeschleunigung ausprobiert.

Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert Video aufrufen
3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
3D-Druck on Demand
Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
Ein Praxistest von Achim Sawall


    Sony: Ein Kuss und viele Tode
    Sony
    Ein Kuss und viele Tode

    E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
    Ein Bericht von Peter Steinlechner

    1. Smach Z ausprobiert Neuer Blick auf das Handheld für PC-Spieler
    2. The Division 2 angespielt Action rund um Air Force One
    3. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan

    Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
    Game Workers Unite
    Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

    Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
    Von Daniel Ziegener

    1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
    2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
    3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

      •  /